Streubombenverbot wird immer stärker
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internationale Verbot von Streubomben in Kraft. Im Juli dieses Jahres
hat der Verbotsvertrag neuen Aufwind erhalten, als mit der Schweiz,
Ungarn, Togo und Kamerun gleich vier neue Länder ratifiziert haben.
Damit sind 75 Staaten dem Vertrag rechtsgültig beigetreten, der
bereits von 111 Staaten unterzeichnet wurde. Die neu Beigetretenen
senden so pünktlich zum Jahrestag wichtige Signale an Länder aus, bei
denen dieser Schritt noch aussteht oder die das Verbot noch nicht
einmal unterzeichnet haben - wie z.B. die USA, Russland und China.
Die Ratifizierung durch gleich zwei europäische Staaten gibt dem
Verbotsprozess in Europa neue Energie. Dass in der Schweiz auch ein
Verbot von Investitionen in Streumunition in das Ratifikationsgesetz
aufgenommen wurde, zeigt, dass es selbst in ausgewiesenen
Finanzplätzen möglich ist, Investitionen in menschenverachtende
Waffen zu untersagen. "Ein nächster Schritt wäre nun auch in
Deutschland ein Verbot von Investitionen in Firmen, die Streumunition
produzieren", fordert Eva Maria Fischer, Kampagnensprecherin von
Handicap International Deutschland. Handicap International hat als
eine der führenden Organisationen der internationalen Kampagne
"Cluster Munition Coalition" entscheidend zum Abschluss des
Streubombenverbots beigetragen.
Zum zweiten Jahrestag des In-Kraft-Tretens finden in 33 Ländern
der Welt Aktivitäten gemeinsam mit den Opfern von Streubomben statt.
Mit Sportveranstaltungen für Menschen mit Behinderung, Konzerten,
Ausstellungen, Flashmobs etc. feiert die Kampagne ihren großen Erfolg
und fordert die rasche Umsetzung des Vertrags.
Pressekontakt:
Information: Dr. Eva Maria Fischer 089/54 76 06 13, 0176/99 28 41 35
www.handicap-international.de, www.streubomben.de, www.landmine.de
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Datum: 31.07.2012 - 12:19 Uhr
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