Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Finanztransaktionssteuer
ID: 692278
übernommen, zu viele Ausnahmeregelungen: Die Liste der Vorwürfe
gegenüber dem französischen Staatspräsidenten François Hollande wegen
der Einführung einer Finanztransaktionssteuer ist lang. Nur eines
können ihm die Kritiker nicht vorwerfen: Dass er nur redet und nicht
handelt. In Deutschland ist das anders. Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble lässt immer wieder durchblicken, Berlin werde notfalls auch
alleine eine Börsensteuer an den Start bringen. Die Regierung will
unseriösen Börsenspekulationsgeschäften den Kampf ansagen. Passiert
ist nichts. Man muss Hollande also seine Konsequenz zugute halten,
Angekündigtes umzusetzen - auch wenn es letztlich um Symbolpolitik
geht. Die kann aber manchmal ungeahnten Druck entfalten. Den
schnellen Hochfrequenzhandel, den es einzudämmen gilt, wird Paris mit
dem jetzigen Konzept allerdings nicht stoppen. Dazu ist die Steuer zu
sehr auf französische Firmen begrenzt. Hier hilft nur eins: Ein
EU-weites radikales Verbot dieser Geschäfte. Angekündigt wurde das
schon oft. Jetzt muss gehandelt werden.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.08.2012 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 692278
Anzahl Zeichen: 1354
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 210 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Finanztransaktionssteuer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Innere Sicherheit" ...
Bis vor wenigen Wochen war der Präsident der Bundespolizei einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Das ist für einen Chef von 40 000 Mitarbeitern nicht unbedingt von Nachteil. Als Matthias Seeger am 6. Juni in der »Bild«Zeitung lesen konnte, dass er als Chef der Bundespolizei abgelöst we
Mitteldeutsche Zeitung: zur Sterbehilfe ...
Abgesehen davon, dass die Bundesärztekammer in ihrer Berufsordnung jede Hilfe zur Selbsttötung verbietet, stören sich die Kritiker vor allem an dem Wort gewerbsmäßig. Aus gutem Grund. Der Fall des ehemaligen Hamburger Justizsenators Roger Kusch lehrt, dass Vereine, denen es per Gericht
Mitteldeutsche Zeitung: zurÖkosteuer ...
Grüne und Umweltverbände beklagen erneut das "Steuergeschenk" an die Industrie. Doch diese Kritik ist wohlfeil. Die energieintensiven Unternehmen befinden sich fast alle im internationalen Wettbewerb. Hohe Energiekosten führen bereits dazu, dass etwa in der Chemie weniger investiert
Mitteldeutsche Zeitung: zu Suspendierungen bei Olympia ...
Klar, absichtlich zu verlieren, widerspricht der Grundidee des Sports. Wenn man dann auch noch weiß, dass sich selbst die Weltranglistenersten für diesen Quatsch hingegeben haben, dann ist das völlig inakzeptabel. Es gibt nur dummerweise auch die Kehrseite der Medaille. Ein Gruppensystem öff




