Rheinische Post: Die Ehe und die Homo-Paare
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Das radikalste Urteil fällen nach dem Wort eines Philosophen die
Ungebildeten, denn sie kennen weder Gründe noch Gegengründe. Man
beantworte also die Frage, ob die rechtliche Gleichstellung
eingetragener Lebenspartnerschaften von Homosexuellen mit der Ehe gut
oder schlecht sei, nicht mit einem schlichten Ja oder Nein. Man sei
auch vorsichtig, die sich nach manchen politischen Moden streckende
CDU fix anti-konservativer Umtriebe zu zeihen, weil namhafte
Christdemokraten Schwule und Lesben steuerlich wie Eheleute behandelt
sehen wollen. Es ist komplizierter. Andreas Rödder zitiert in seiner
Schrift "Was ist heute konservativ?" den konservativen britischen
Premier Lord Salisbury mit der rheinisch-schlitzohrig klingenden
Weisheit: Es gelte, Veränderungen zu verzögern, bis sie harmlos
geworden seien. Man könnte argumentieren, die Schaffung des
Rechtsinstitutes "Eingetragene Lebenspartnerschaft" und die
höchstrichterlich zu erwartenden Vorgaben verlangten, was Ministerin
Schröder (CDU) vorschwebt. Muss, wer A sagt, auch B sagen? Nein.
Politik, zumal eine christlich grundierte, kann und sollte bei allem
gebotenen Respekt vor homosexuellen Paaren das Abstandsgebot zwischen
der Ehe als Familienkeimzelle und gleichgeschlechtlichen
Partnerschaften beachten.
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Datum: 07.08.2012 - 21:34 Uhr
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