Handwerk warnt vor Explosion der EEG-Umlage
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Traublinger: "Belastungsgrenze längst überschritten"
Die Belastung durch die EEG-Umlage hatte sich von 2009 auf 2012 bereits um über 200 Prozent auf 3,592 Cent pro Kilowattstunde erhöht. In der Addition kämen da für einen Handwerksbetrieb im Jahr schnell zigtausende von Euro zusammen, erklärt Traublinger. Die drohende neuerliche Erhöhung könnten viele energieintensive Handwerksbetriebe nicht mehr verkraften, da sie die steigenden Energiekosten nur zu einem geringen Teil auf die Preise umlegen könnten - während industrielle Großbetriebe von der Umlage befreit würden. Traublinger: "Man kann die Kosten der Energiewende nicht allein dem Verbraucher und dem gewerblichen Mittelstand aufhalsen!" Nach der Sommerpause entscheidet das Parlament über die Gesetzesvorlage von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, energieintensive Großbetriebe bis 2022 von der Ökosteuer auszunehmen. Traublinger fordert stattdessen, Entlastungsmöglichkeiten für Unternehmen stärker auf mittelständische Energieverbraucher zuzuschneiden. So sollte für energieintensive Betriebe die Entlastung bei der EEG-Umlage bereits bei 0,1 Gigawattstunden (GWh) beginnen.
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Datum: 10.08.2012 - 12:02 Uhr
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