Bei Chemotherapie auf Schleimhäute achten
ID: 700467
Qualvolle Schmerzen und dauerhafte Schäden sind vermeidbar
Besonders häufig erleben Patienten eine Entzündung der Mundschleimhaut. Nach einer anfänglichen Rötung entstehen erste Wundstellen, Schmerzen und Geschwüre treten auf. Dadurch steigt auch die Gefahr für eine Infektion mit Bakterien oder Pilzen. Betroffene haben nicht nur Probleme bei der Zahnpflege oder Mundhygiene, sondern auch bei der Nahrungsaufnahme selbst. In schlimmen Fällen kann sich die Schleimhaut in Fetzen ablösen. In diesem fortgeschrittenen Stadium wird selbst das Trinken zur Qual.
Die Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden reichen von Salbei-Tees und Olivenöl-Mischungen über gefrorenen Ananas-Stücken bis hin zu morphinhaltigen Schmerzmitteln in besonders schweren Fällen. Rechtzeitige Vorsorge und die konsequente Einhaltung von Hygiene- und Ernährungsregeln können jedoch einem Teil der Beschwerden vorbeugen. Hoffnung macht in jüngster Zeit auch ein neuer Wirkstoff namens Adelmidrol, den italienische Forscher entdeckt haben. Dieser greift regulierend in die Tätigkeit der Mastzellen ein und dämpft dort die Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen. Gleichzeitig bewirkt er eine Rückführung des übersteigerten Schmerzempfindens.
Wie wichtig neue Wege in der Behandlung von Schleimhautschädigungen bei der Chemo- oder Strahlentherapie sind, zeigt die Vielzahl der medizinischen Probleme. Diese können sich durch den ganzen Körper fortsetzen. Schluckbeschwerden, Kloßgefühl und Brennen in der Speiseröhre, Bauchschmerzen und Durchfälle im Magen-Darm-Trakt. Entzündungen können hier als Langzeitfolgen auch nach vielen Monaten noch auftreten. Und auch der Genitalbereich ist nicht ausgenommen. Schmerz und Entzündungen beinträchtigen aber nicht nur die Lebensqualität, sondern auch den Erfolg der Therapie und die Heilungschancen der Patienten. Zahlreiche Therapie-Abbrüche sind auf solche Nebenwirkungen zurückzuführen. Nach einer Reihe erfolgreicher Studien ist die Wirkung von Adelmidrol mittlerweile auch im klinischen Alltag belegbar und hat bereits mehreren tausend Krebspatienten die Fortsetzung ihrer Therapie ohne schlimmere Nebenwirkungen ermöglicht.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
krebs
chemotherapie
strahlentherapie
schleimhaut
bindehaut
mund
zahnfleisch
rachen
nebenwirkungen
entz-ndung
stomtitis
mukositis
adelmidrol
supportive-care
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
MEDUCAT informiert über aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Gesundheitswesen. Im Hintergrund steht dabei die Erfahrung aus über 25 Jahren erfolgreicher Gesundheitskommunikation sowie einem weit verzweigtes Netzwerk an Experten und Beratern. In Kooperation mit dem Marian-Institut betreibt MEDUCAT auch Forschung für Unternehmen und Verbände der Gesundheitsbranche.
ASCCC
Andreas Scheuermann
Untere Matthias-Claudius-Straße 8
65185 Wiesbaden
info(at)asccc.de
0611 1747517
http://www.asccc.de
Datum: 15.08.2012 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 700467
Anzahl Zeichen: 2860
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Giuseppe Gianni
Stadt:
Frankfurt
Telefon: +49 (0)69 - 24 75 61 60
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 480 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bei Chemotherapie auf Schleimhäute achten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
MEDUCAT GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das eine Strahlen-, Chemo- und Hormontherapie in der Krebsbehandlung zwangsläufig Nebenwirkungen haben, nehmen Patienten und Ärzte angesichts der lebensbedrohlichen Krankheit als geringeres Übel in Kauf. Besonders betroffen von den vielfältigen Nebenwirkungen sind die Schleimhäute des Menschen
Endlich Alternative zuäußerlicher Cortison-Anwendung ...
Es ist die Allzweckwaffe des Mediziners, wird regelmäßig gegen Krankheiten wie Rheuma oder Gicht und zur Hemmung von Entzündungen eingesetzt. Das körpereigene Hormon Cortisol, auch Hydrocortison genannt, gehört seit Jahrzehnten zur Standard-Behandlung. Zur Steuerung von Stoffwechselfunktionen p
Weitere Mitteilungen von MEDUCAT GmbH
Weinshop Vinello: Weine von Quinta da Romaneira neu im Sortiment ...
Der Weinshop vinello führt ab sofort Weine vom prämierten Weingut Quinta da Romaineiro aus Portugal in seinem umfangreichen Wein-Sortiment. Die Quinta da Romaneira zählt zu den großen historisch bedeutenden Quintas im Dourotal. Mit über 85 Hektar Weinbergen überblickt sie den "königlich
In der Klinik nach dem Kurzentlassungsbrief fragen: Vertrauen fördert Heilungserfolg ...
Der Patient oder seine Angehörigen sollten bei der Verabschiedung aus dem Krankenhaus nach einem Kurzentlassungsbrief fragen, in dem die aktuelle Medikation notiert ist. Mit diesem Plan kann der Patient zu seinem weiterbehandelnden Haus- oder Facharzt gehen, damit dieser so schnell wie möglich ein
So helfen Sie richtig: DRK-Tipps zu Badeunfällen ...
Bei Kindern unter 15 Jahren ist das Ertrinken die zweithäufigste Todesursache bei Unfällen. Das DRK gibt Tipps, wie Sie bei Badeunfällen helfen können. Häufigste Ursachen: Unterkühlung und die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht bei Kindern. DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin sagt: &quo
German Paralympic Media Award: Daniela Schadt übernimmt die Schirmherrschaft des Journalisten-Preises ...
Zum 14. Mal wird in diesem Jahr der German Paralympic Media Award ausgelobt, eine Auszeichnung für herausragende Berichterstattung über den Behindertensport. Die Schirmherrschaft übernimmt 2012 Frau Daniela Schadt, selbst Journalistin: "Die sportlichen Leistungen von Menschen mit Behinderu




