Neue OZ: Kommentar zu Glücksspiel
ID: 704358
Glücksspiel wird es immer geben. Es wird nie möglich sein, alle
Menschen davon abzuhalten. Der Staat hat aber die Pflicht, vor allem
bei Minderjährigen Vorsorge zu treffen. Dazu taugt der Gesetzentwurf
der Bundesregierung. Die Pläne nähern sich dem Thema auf pragmatische
Weise. Beim Kampf gegen die Spielsucht hat die Bundesregierung nicht
nur ihre moralischen Ziele im Auge. Sie fragt auch nach dem
Machbaren. Es ist realistisch, eine Zugangskarte für Automaten
einzuführen. Sie würde ähnlich funktionieren wie ein Autoschlüssel:
Die Karte wird in das Gerät gesteckt, erst dann kann es genutzt
werden.
Spielhallenbesitzern und Gastronomen würde das die Alterskontrolle
ihrer Kunden deutlich erleichtern. Verkauft würden solche Karten nur
an Volljährige gegen Vorlage des Personalausweises. Das Problem:
Erwachsene könnten die Karten erstehen und möglicherweise sogar
gewinnbringend an Jugendliche verkaufen.
Um dagegen vorzugehen, fordern Oppositionspolitiker und Verbände
eine personengebundene Zugangskarte: Namen und Geburtsdatum eines
Käufers würden gespeichert, weshalb niemand mehrere Karten erstehen
könnte. Das klingt gut, würde aber einen großen technischen Aufwand
erfordern sowie datenschutzrechtliche Probleme aufwerfen - so müssten
die Kaufvorgänge zentral erfasst werden. Die Bundesregierung will
kleinere Brötchen backen, dafür können ihre Pläne aber schnell
umgesetzt werden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 704358
Anzahl Zeichen: 1748
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 250 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Glücksspiel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Ehrensold ...
Thema Ehrensold kocht wieder hoch Die geplante Erhöhung der Bezüge des Bundespräsidenten sorgt für Aufregung. Nach einem Entwurf stehen Joachim Gauck ab 2013 statt 199 000 Euro 217 000 Euro pro Jahr zu. Ein sattes Plus von fast zehn Prozent. Wer will da meckern? Vielleicht das amtierende
Weser-Kurier: Den Streitüber die Energiewende kommentiert der Bremer "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 22. August: ...
Peter Altmaier weiß selbst genau, wie widersprüchlich die Energiewende momentan noch ist. Er weiß, dass vieles daran mit heißer Nadel gestrickt ist und überall Fallstricke lauern - insbesondere bei den Kosten. Sein Parteifreund Josef Schlarmann zündelt genau an dieser Stelle, Ilse Aigner e
Weser-Kurier: Zum Ehrensold für Ex-Bundespräsident Christian Wulff schreibt der Bremer "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 22. August: ...
Auf den ersten Blick mag plausibel erscheinen, dass es nach zehn oder zwölf Jahren an der Zeit ist, auch die Gehälter der höchsten Repräsentanten des Landes anzuheben. Doch tatsächlich geht es nicht nur um die Verhältnismäßigkeit dieser Perioden, sondern vor allem auch um die Relation zu d
Weser-Kurier: Zum Kampf gegen Spielsucht schreibt der Bremer "Weser-Kurier" in seiner Ausgabe vom 22. August: ...
Die Schwächen des geplanten Gesetzes sind offensichtlich - viel zu vage ist die Zielvorgabe formuliert. Da ist die Rede von einer nicht an eine bestimmte Person gebundenen Spielerkarte, deren Einführung man "anstrebt". Und die Entwicklung einer personengebundenen Spielerkarte wird so




