Saarbrücker Zeitung: Familienministerin Schröder erfreut über CDU-Beschluss zur Flexiquote - Kein Gesetz mehr in dieser Legislaturperiode
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(CDU) hat sich zufrieden über den Ausgang der Abstimmung im
CDU-Vorstand zur Frauenquote in Unternehmensführungen geäußert. "Es
freut mich sehr, dass der Bundesvorstand sich so eindeutig hinter
mein Konzept der Flexiquote gestellt hat", sagte Schröder der
"Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe). Auch Angela Merkel habe in
der Sitzung für dieses Ergebnis geworben. Sie sei zuversichtlich,
dass sich das Konzept jetzt auch auf dem CDU-Parteitag im Dezember
durchsetzen werde. Einen gemeinsamen Gesetzentwurf mit der FDP werde
es jedoch vermutlich nicht mehr geben. "Schon seit Monaten ist leider
klar, dass die FDP in dieser Legislaturperiode kein Gesetz mitmacht",
sagte die Ministerin. Das Vorhaben werde somit Teil des
CDU-Wahlprogramms für die nächste Bundestagswahl. Aus ihrer Sicht
habe die Debatte schon jetzt Veränderungen angestoßen. So hätten sich
viele Unternehmen aus eigener Einsicht einer Flexiquote unterzogen.
28 der DAX-30 Konzerne hätten sie für ihre Aufsichtsräte beschlossen,
und bei den Neubesetzungen der Aufsichtsräte in diesem Jahr seien 40
Prozent Frauen berufen worden. "Das zeigt: Dieser Weg wirkt." Die
Flexiquote sei "ein Scharnier der Vernunft zwischen der notwendigen
konsequenten Frauenförderung und dem Prinzip der unternehmerischen
Freiheit". Besonders hob Schröder hervor, dass der CDU-Vorstand
klargestellt habe, dass auch die Flexiquote eine gesetzliche Regelung
sei. "Viele denken ja, das sei etwas Unverbindliches."
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Datum: 27.08.2012 - 15:43 Uhr
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