Neue OZ: Kommentar zu Handelskonzern Ahold/Albert Heijn
ID: 708054
Euro-Krise hin oder her, Deutschlands Verbraucher stehen als
Zielgruppe hoch im Kurs. Das beweisen die Pläne des niederländischen
Handelskonzerns Ahold, der seine Ladenkette Albert Heijn jetzt auch
beim großen östlichen Nachbarn etablieren will. Und das, obwohl
namhafte Auslandsunternehmen wie etwa Wal-Mart mit diesem Vorhaben
scheiterten und gerade mit Schlecker ein früherer Senkrechtstarter
des hiesigen Handels von der Bildfläche verschwindet.
Aus den Fehlern anderer zieht Ahold Konsequenzen und tritt nicht
mit großen Plänen und entsprechender Mannschaft in der Heimat von
Aldi und Lidl an. "Convenience" heißt das Zauberwort der Holländer,
was bedeutet, dass sie ihren Nachbarn das mundgerecht zubereitete
Schulfrühstück oder den Bürosnack in kleinen Läden verkaufen wollen.
Dabei tasten sie sich zunächst vorsichtig in Aachen über die Grenze,
wo man den Namen ihrer Ladenkette Albert Heijn kennt, aber auch das
dichte Filialnetz des Großbäckers Kamps aus dem nahen Düsseldorf.
Ganz so unterentwickelt, wie es Ahold lieb wäre, ist der Markt mit
Convenience-Produkten in Deutschland also nicht. Und sogar in
Kleinstädten dieses Landes gibt es heute Snack-Bistros und
Fast-Food-Angebote. Der Neuling muss sich daher qualitativ ins Zeug
legen, will er im Wettbewerb bestehen. Das ist nicht billig, und
damit könnte das Einkaufsbudget manches Verbrauchers doch
überschritten werden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 708054
Anzahl Zeichen: 1736
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Handelskonzern Ahold/Albert Heijn"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Rheinische Post: Kommentar:Ökostrom-Märchen ...
Auf eins können sich Bürger verlassen: Strom wird deutlich teurer. Weil das auch Unternehmen und Politik wissen, schieben sie einander schon jetzt den Schwarzen Peter zu. Die Ökostrom-Lobby behauptet, Konzerne gäben Strompreis-Senkungen nicht weiter, die Konzerne verweisen auf den hohen Staa
Börsen-Zeitung: Auf Augenhöhe, Kommentar zu den Halbjahresergebnissen der beiden Landesbanken BayernLB und LBBW, von Björn Godenrath. ...
Nimmt man allein das Halbjahresergebnis der beiden Landesbanken zum Maßstab, dann befinden sich LBBW und BayernLB auf Augenhöhe. Während die Stuttgarter vor Steuern 194 Mill. Euro verdienten, zeigten die Münchener 174 Mill. Euro. Beide Werte sind rückläufig und lösen bei Eignern und Invest
Weser-Kurier: Kommentar zum Smartphone-Patentstreit ...
Seit Monaten streiten sich Samsung und Apple nun darum, wer bei der Erfindung der Smartphones bei wem abgekupfert hat. In einem Land nach dem anderen gewinnt Apple. Der Konzern hat einfach mehr Patente in der Tasche als sein Rivale. Was in Deutschland und Südkorea begann, gipfelte jetzt in den US
WAZ: Die vielen Facetten der Energiewende - Kommentar von Ulf Meinke ...
Es mag ein wenig pathetisch klingen, aber die Energiewende fängt in den Köpfen an. Plötzlich dämmert uns: Energie ist nicht nur wertvoll, sie kann auch sehr teuer sein. Vor nicht allzu langer Zeit war die Sache vermeintlich einfach: Strom kam aus der Steckdose, Details regelte das Stadtwerk.




