Schwäbische Zeitung: Die Altersarmut kommt - Kommentar
ID: 708990
wissen, wohin mit ihrer Energie, und deshalb froh sind, wenn sie sich
sinnvoll und gegen Geld betätigen können. Doch die Annahme, dass dies
auf das Gros der älteren Arbeitnehmer zutrifft, erscheint naiv.
Ebenso die Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums, dass die
wachsende Schar werktätiger Senioren allein demografisch begründet
ist. Die Durchschnittsrente ist in den vergangenen Jahren beständig
gesunken - auf 953 Euro im Jahr 2011 nach 35 Jahren Erwerbstätigkeit.
Und sie wird im Zuge der Rente mit 67 weiter sinken. Anstatt also
herumzudrucksen und vor dem traurigen Phänomen Altersarmut die Augen
zu verschließen, sollte sich die Regierung auf Wege besinnen, diese
zu verhindern. Die Rentenbeiträge um eine sechs nach dem Komma zu
reduzieren, wie es das Kabinett heute beschließen wird, weist
jedenfalls nicht in die richtige Richtung. Sinnvoller wäre es, das
Geld zu horten, um auch künftig betagten Menschen ein würdiges
Auskommen garantieren zu können.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.08.2012 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 708990
Anzahl Zeichen: 1276
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leutkirch
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 287 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Die Altersarmut kommt - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Kleinkariertes Gerangel - Kommentar ...
Das riecht wieder mal nach Kleinkariertheit, Kompetenzgerangel und faulem Kompromiss: Bund und Länder streiten über den neuen Zuschnitt der Verfassungsschutzbehörden. Der Bundesinnenminister plädiert für mehr Zentralismus, seine Kollegen aus den Ländern bangen um die Bedeutung der eigenen
Schwäbische Zeitung: Papier ist geduldig - Kommentar ...
Löblich, wenn sich syrische Oppositionelle Gedanken über die Zukunft machen. Problematisch wird dies jedoch, wenn solchen Gedankenspielen zu viel Gewicht beigemessen wird. Zum einen bestand die in Deutschland zusammengebrachte Gruppe vor allem aus Exilanten. Solche Zeitgenossen werden in krieg
Westdeutsche Zeitung: Am arbeitenden Rentner scheiden sich die Geister = von Martin Vogler ...
Darüber, dass Rentner weiter arbeiten und dies sogar zum Trend wird, lässt sich trefflich streiten. Je nach Weltanschauung, Erfahrung oder auch Vorurteilen sind alle Auslegungen zwischen Ausbeutung und Selbstverwirklichung möglich. Und überall steckt ein Körnchen Wahrheit drin. Die Empörung
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum ThemaÄgypten ...
Der Islam kennt eine Institution, die manchen Männern das Leben erleichtert: die Mita'a. Das ist eine Ehe auf Zeit, sozusagen zur Probe. Natürlich profitieren die Männer von dieser Institution, die im Grunde eine religiös tolerierte Form der Prostitution bedeutet. Genau das ist das polit




