Neue OZ: Kommentar zu Arbeitslosigkeit
ID: 711005
Ist dies die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt? Nach dem leichten
Anstieg der Erwerbslosenzahl im August macht sich Skepsis breit, wie
lange das deutsche Jobwunder noch anhält. Die Sorgen sind berechtigt,
doch zur Panik besteht kein Grund.
Fest steht: Im internationalen Vergleich ist der Arbeitsmarkt der
Bundesrepublik nach wie vor stabil. Die Zahl der Erwerbstätigen
steigt sogar noch.
Die weiteren Aussichten sind freilich deutlich trüber. Im zweiten
Quartal ist die Wirtschaft nur noch um 0,3 Prozent gewachsen. Und für
den Rest des Jahres erwarten Ökonomen keine großen Sprünge mehr. Ein
Indiz dafür ist auch, dass sich die Wirtschaftsstimmung in der
Euro-Zone weiter verschlechtert hat. Wen wundert es angesichts der
desaströsen Staatsschuldenkrise? Man musste kein Prophet sein, um
vorherzusagen, dass die Exportnation Deutschland sich diesem
Abwärtssog nicht dauerhaft würde entziehen können. Stagnation,
Rezession und Sparprogramme in den Krisenstaaten fordern ihren Preis.
Umso wichtiger ist es, endlich Mechanismen zur Lösung der Krise zu
finden. Zusätzlich muss alles getan werden, um die Binnennachfrage zu
fördern. Auf den Arbeitsmarkt bezogen, bedeutet dies: Es dürfen nicht
noch mehr regulär Beschäftigte durch schlechter bezahlte
Arbeitskräfte ersetzt werden. Lohndumping durch Leiharbeit und
Werkverträge muss beendet werden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 711005
Anzahl Zeichen: 1687
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 262 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Arbeitslosigkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Stephan Weil/SPD/Regionalbehörden ...
Zurück zu Regionalfürsten Mit den Plänen für Regierungsbeauftragte und Regionalbehörden hat SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil einen Vorstoß gestartet, der erkennbar auf zwei Städte abzielt: Oldenburg und Braunschweig. Dort hat man es nie verwunden, mit der Abschaffung der Bezirksreg
Neue OZ: Kommentar zu Kurt Beck/Nürburgring-Pleite ...
Angeschlagen Einigkeit macht stark. Unter diesem Motto haben die Landtagsabgeordneten der rot-grünen Koalition in Rheinland-Pfalz gestern den Misstrauensantrag gegen Kurt Beck abgeschmettert. Der langjährige Ministerpräsident, über dessen Rückzug noch im Frühjahr öffentlich spekuliert
BERLINER MORGENPOST: Es kann nur eine Seite geben / Leitartikel von Marius Schneider ...
Stellen Sie es sich noch einmal vor: Ein Mann geht mit seiner kleinen Tochter abends nach Hause. Sie ist sieben Jahre alt, und sie geht an seiner Hand, der Hand ihres Vaters. Doch plötzlich erscheinen vier junge Männer. Sie beleidigen und bedrohen den Vater und das kleine Mädchen in übelster
Weser-Kurier: Zum Thema Sterbehilfe schreibt der Bremer WESER-KURIER: ...
Anstatt im Gesetz konkrete Antworten zu geben, hat die Justizministerin alle Türen offengehalten. Vielleicht liegt es daran, dass das Gesetz in Windeseile formuliert wurde. Vielleicht aber auch daran, dass sie sich aus Furcht vor neuer Kritik vor allzu genauen Definitionen drückte. Das Ergebni




