NRZ: Demokratie verändert sich - ein Kommentar von THEO SCHUMACHER
ID: 714998
Volksvertreter mehr leisten. Und wenn, dann hat er in der Politik
nichts zu suchen. Immer mehr Bürger nehmen ihr lokales Schicksal
selbst in die Hand. Sie wollen nicht nur mitreden, sie wollen
mitentscheiden, was aus dem Schwimmbad in ihrem Stadtteil wird. Der
Frust über "die Politik" wird mehr, die Lust auf Wahlen weniger. Räte
müssen stärker kooperieren, mehr erklären, um den Bürger als Partner
werben. Wo Kommunalpolitik nicht weiterkommt, können ihr Initiativen
oder Bürgerbegehren wichtige Hinweise geben, warum das so ist. Sage
niemand, das sei populistisch. Es ist nur ein Gebot der Vernunft.
Demokratie verändert sich, und damit die Sicht der Menschen auf ihr
Rathaus. Keiner schaut mehr ehrfürchtig zu denen "da oben" auf. Man
begegnet sich auf Augenhöhe. Für die Politik mag das anstrengend
sein. Aber es ist eine Chance, die sie nutzen muss. Wirklich schlimm
wird es, wenn sich alle nur noch abwenden.
Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion
Telefon: 0201/8042616
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.09.2012 - 20:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 714998
Anzahl Zeichen: 1212
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 225 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NRZ: Demokratie verändert sich - ein Kommentar von THEO SCHUMACHER"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Polizisten wegen mutmaßlich unzulässiger Gewaltausübung in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das geht aus einer Antwort des NRW-Justizministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung (NRZ, Freitagsausgabe und o
Seine Mission heißt: Ausgleich / NRZ-Kommentar von Jan Jessen zur Wahl des New Yorker Bürgermeisters ...
Ein erst 34-jähriger in Uganda geborener Sohn indischer Eltern wird in den kommenden Jahren als Bürgermeister die Geschicke der Metropole New York leiten. Zohran Mamdani, Muslim und erst seit sieben Jahren US-Bürger, hat eine Aufsteigergeschichte geschrieben, wie sie wohl nur in den USA möglich
NRZ: Zahl der freiwilligen Ausreisen von Asylbewerbern aus NRW ist deutlich gestiegen ...
Die Zahl der freiwilligen Rückkehrer aus Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) hervor. Zwischen Januar und Oktober 2025 haben 2.122 Asylbewerberinnen und Asylbewerber das Land fr
Weitere Mitteilungen von Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
NRZ: Die alte Furcht vor der Bombe - ein Kommentar von WINFRIED DOLDERER ...
Wir werden, so scheint es, noch eine Weile mit ihnen leben, mit amerikanischen Atomwaffen auf deutschem Boden. Das wäre vor 30 Jahren eine Nachricht gewesen, die Tausende auf die Straße getrieben hätte. Damals, auf dem Höhepunkt des Nachrüstungsstreits, als manch geängstigtes Gemüt einen N
Ostsee-Zeitung: Kommentar Zuschussrente/von der Leyen und Merkel ...
Jetzt steht Ursula von der Leyen bedröppelt da. Der letzte vergleichbare Fall hieß Norbert Röttgen - und der wurde kurz und bündig entlassen. Die Rentenministerin hat mit der drohenden Altersarmut ein brandheißes Thema angepackt. Aber sie legte zur Unzeit einen nicht durchsetzungsfähigen Pl
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Parteien in Klausur ...
Ein Jahr und (mindestens) zwei Landtagswahlen ist die nächste Bundestagswahl noch entfernt. Mit ihren Klausurtagungen laufen sich die Bundestagsparteien dieser Tage trotzdem schon einmal warm für den Wahlkampf. So muss man gewiss nicht jedes der markigen Worte auf die Goldwaage legen, und für
WAZ: Hilfe für Patienten - Kommentar von Daniel Freudenreich ...
Keine Frage, jeder Behandlungsfehler durch einen Arzt ist einer zu viel. Zumal die Folgen tödlich sein können. Und dennoch müssen wir einsehen, dass auch ein Mediziner nicht unfehlbar ist. Gemessen an den zig Millionen Behandlungsfällen ist die Zahl der Fehler gering, und sie dürfte dies auc




