Neue OZ: Kommentar zuÖkumene

Neue OZ: Kommentar zuÖkumene

ID: 715026
(ots) - Berechtigte Ungeduld

Lange nichts mehr gehört von der Ökumene. Beim Papstbesuch in
Erfurt 2011 war sie kurzfristig ein Thema, seither herrscht wieder
Funkstille. Gibt es wirklich ernsthafte Bestrebungen von
Kirchenleitungen, die Trennung zu überwinden? In der breiten
Öffentlichkeit ist davon nur wenig zu spüren. Umso mehr ist zu
begrüßen, dass namhafte Politiker, Künstler und weitere Prominente
die Einheit der Christen einfordern.

In ihrem Appell schwingt ein ungeduldiger Ton mit, und der ist
berechtigt. Die Unterzeichner wenden sich gegen eine resignative
Stimmung. Die Trennung von Protestanten und Katholiken, die ja viele
gemischtkonfessionelle Paare betrifft, wollen sie nicht als gegeben
hinnehmen. Und zu Recht verweisen sie darauf, dass wichtige
Kirchenjubiläen wie die Reformation und das Zweite Vatikanische
Konzil nur in ökumenischer Gesinnung begangen werden können. Daher
passt auch der Zeitpunkt für den Appell.

Zur Schwäche des Aufrufs gehört, dass er unpräzise bleibt.
Offenbar wollten die Unterzeichner nicht anecken. Dadurch kann es
aber sein, dass ihr Anliegen wirkungslos verpufft.

Zwar haben die Deutsche Bischofskonferenz und Evangelische Kirche
in Deutschland Recht, wenn sie betonen, dass theologische
Unterschiede nicht weggewischt werden können. Doch ein wenig mehr
Wohlwollen hätte der Appell gerade von den katholischen Bischöfen
schon verdient.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Patientenrechte Neue OZ: Kommentar zu Radverkehr
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.09.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 715026
Anzahl Zeichen: 1719

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 240 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zuÖkumene"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Pflegekosten der Eltern: CDU-Fraktionsvize Stegemann will Kinder früher zur Kasse bitten / Politiker stellt 100.000-Euro-Einkommensgrenze infrage und warnt vor Beitragsexplosion ...
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w

Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N

Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Radverkehr ...
Auf die Lenkung kommt es an Was das Kabinett unter großem Getöse als nationalen Radverkehrsplan beschlossen hat, lässt sich als unverbindlicher Leitfaden entzaubern. Die Strategie verfolgt das Ziel, den Anteil des Radverkehrs bis 2020 auf 15 Prozent zu erhöhen - zweifellos ein gutes Anlieg

Neue OZ: Kommentar zu Patientenrechte ...
Bitte keine Ärzte-Schelte Jeder Kunstfehler ist einer zu viel. Da gibt es nichts zu deuteln. Mehr als 6400 Fälle von Ärztepfusch sind für 2011 bestätigt. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Hinter der Statistik verbergen sich schreckliche Schicksale. Patienten leiden unnötig, wer

Lausitzer Rundschau: Zur Fahrrad-Offensive der Bundesregierung / Der Weg ist das Ziel ...
Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung - jeder hat sich so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, behindert oder belästigt wird - scheint in Deutschland unbekannt zu sein. Jedenfalls wenn Autofahrer auf Radler treffen. Die Autofahrer haben vielfach vergessen, dass die Straßen nicht ihnen a

Stuttgarter Nachrichten: zu Radverkehrswegeplan ...
Jetzt hat auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer den Radverkehr entdeckt. Alles soll besser werden. Wird nur ein Teil davon Realität, dürften sich Radfahrer in Deutschland bald wie im Schlaraffenland fühlen. Die Realität ist freilich eine andere. Noch immer ist das Radwegenetz verglichen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z