WAZ: Das Einstiegs-Ticket. Kommentar von Theo Schumacher
ID: 721024
Menschen mit wenig Einkommen die Chance bieten, mobil zu sein - damit
endete auch schon die Gemeinsamkeit. Umstritten war der Preis. 29,90
Euro erschienen vielen zu hoch, um das Etikett "sozial" beanspruchen
zu können. Absurd wurde es, als ausgerechnet strukturschwachen
Städten mit Nothaushalt der Verkauf untersagt werden sollte. Vorbei.
Wenn nicht alles täuscht, wird der VRR das Ticket ab 2013
flächendeckend verkaufen. Es wäre der Einstieg in ein landesweites
Angebot. Vernünftig, weil an Rhein und Ruhr die Zahl der Abnehmer,
die mit ständig steigenden Nahverkehrs-Preisen überfordert sind,
besonders groß ist. Wer aber keine Arbeit hat oder wenig verdient,
muss flexibel sein, um nicht völlig abgehängt zu werden.
Anlaufprobleme sollten die Initiatoren nicht entmutigen. Das
Sozialticket muss sich erst bekannt machen. Wo es nicht passgenau
ist, weil etwa Wohngeld-Empfänger damit nicht zu ihrer Behörde fahren
können, muss nachgebessert werden. Ob allerdings der neue Name "Mein
Ticket" das Stigma von Bedürftigkeit beseitigt, ist zu bezweifeln.
Ein Geniestreich war diese Idee nicht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.09.2012 - 19:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 721024
Anzahl Zeichen: 1443
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Das Einstiegs-Ticket. Kommentar von Theo Schumacher"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ:Ärztehonorare gerechter verteilen. Kommentar von Daniel Freudenreich ...
Die Ärzte werden womöglich ihre Praxen schließen, um mehr Honorar durchzudrücken. Damit tun sie sich keinen Gefallen. Sie tragen den Honorarstreit mit den Kassen auf dem Rücken der Patienten - dem schwächsten Glied der Kette - aus. Ob diese Verständnis für verriegelte Praxistüren haben,
Neues Deutschland: Drohende Altersarmut: Merkwürdig ...
Wenn es stimmt, dass eine sinkende Rente Altersarmut schafft, dass die sogenannte Flexibilität am Arbeitsmarkt Niedriglöhne und Lohndumping zur Folge hat, dass gebrochene Arbeitslebensläufe eine niedrige Rente erwarten lassen, wenn es außerdem so ist, dass die Riester-Rente für Menschen ohne
Neues Deutschland: Ver.di-Vize Frank Werneke: SPD-Rentenpapier "von Männern für Männer" ...
Das neue Rentenpapier der SPD sei "ein Vorschlag von Männern für Männer", schreibt der ver.di-Vizevorsitzende Frank Werneke in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Anders als Ursula von der Leyen mit ihrer Zuschussrente erkenne die S
Neues Deutschland: LINKE-Parteichef Riexinger: Ostbeauftragter der Bundesregierung soll zurücktreten ...
Die LINKE fordert den Rücktritt des Ostbeauftragten der Bundesregierung. "Es zeichnet sich ein neuer Wahlbetrug an den Ostrentnern ab. Vor allem Christoph Bergner hat als Ostbeauftragter versagt", so Parteichef Bernd Riexinger gegenüber der Tageszeitung "neues deutschland" (




