Neue OZ: Kommentar zu Alkoholprävention bei Jugendlichen
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Nur bei Grün - den Kindern ein Vorbild. Das Ampelschild, klein und
bescheiden, birgt eigentlich eine ganz große pädagogische Leistung:
Es spricht die Erwachsenen an, nimmt sie zum Schutz der Kinder in die
Pflicht. Es wendet sich also an die Richtigen. Warum ist das bei der
Alkoholprävention so schwer?
Die Kampagne "Kenn dein Limit" zeigt heftige Bilder und Videos,
verdeutlicht Jugendlichen, wie peinlich, schmerzvoll oder gefährlich
ein Sauf-Absturz werden kann. Es gibt Promillerechner im Internet,
Datenblätter zur Wirkung von Alkohol, Kalorienzähler und
Alkohol-Selbsttests. Alles zum Schutz der Heranwachsenden. Mit
rückläufigen Kampftrinkerzahlen kann die Kampagne tatsächlich einen
Teilerfolg verbuchen.
Solange aber Erwachsene sich nicht von den Aufklärungsbemühungen
angesprochen fühlen, nützt das aufwendigste Jugendkonzept nichts.
Erwachsene trinken am meisten, am häufigsten, am regelmäßigsten.
Erwachsene versteigen sich immer wieder dazu, Alkohol an Jugendliche
zu verkaufen, die mit rosigem Kindergesicht vor der Theke stehen.
Erwachsene leben Kindern vor, wie fest der Alkohol in der
Gesellschaft verankert ist. Wie hilflos - und verlogen - muss die
Kampagne vor diesem Hintergrund erscheinen?
Aufklärung haben alle nötig. Sie weist den Weg. Diejenigen, die
ihn schon kennen, dürfen ihn nicht verlassen. Schon gar nicht, wenn
die Ampel auf Rot steht.
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Neue Osnabrücker Zeitung
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Datum: 17.09.2012 - 22:00 Uhr
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