Lausitzer Rundschau: Grüner Fischmarkt
Eine Partei sucht ihre Spitzenkandidaten
ID: 724207
Hamburger Fischmarkt - darf es noch einer mehr sein? Nicht zwei,
nicht drei, nicht vier, gleich 15 Kandidaten bewerben sich jetzt um
die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahlen! Sicher, das ist alles
wunderbar basisorientiert. Doch bis heute hat noch keiner der
führenden Ökopaxe überzeugend erklären können, warum man überhaupt
Spitzenkandidaten benötigt, statt in einem soliden Team die Partei in
die nächsten Wahlen zu führen. Kanzler wird sowieso keiner der Grünen
werden. Stattdessen geht man jetzt volles Risiko: Man stelle sich nur
vor, Parteipromis wie Claudia Roth, Renate Künast oder gar der große
Favorit Jürgen Trittin landen bei der Abstimmung hinter einem der
weitgehend unbekannten Konkurrenten, zuzutrauen ist der grünen Basis
ja immer noch alles. Das politische Desaster für den- oder diejenige
wäre perfekt. Ohnehin werden alle Verlierer der Urwahl politisch
blamiert und kräftig gestutzt dastehen. Die Grünen müssen aufpassen,
dass sie nicht zur neuen Spaßpartei werden. Nicht wegen mit Lust und
Laune erarbeiteter Inhalte, sondern wegen ihrer personellen Egoismen.
Denn wer Spitzenkandidat ist, hat auch den ersten Zugriff auf einen
möglichen Ministerposten. Darum geht es der Führungscrew, während die
anderen Bewerber vermutlich in basisdemokratischer Nostalgie
schwelgen. Das Verfahren der Urwahl ist nicht mehr zu stoppen. Jetzt
kann die Partei nur noch hoffen, dass der Wähler bis zur
Bundestagswahl im September nächsten Jahres das absurde Schaulaufen
wieder vergessen hat.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.09.2012 - 22:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 724207
Anzahl Zeichen: 1869
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Grüner Fischmarkt
Eine Partei sucht ihre Spitzenkandidaten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Grüne / Kanzlerkandidatur ...
Grüne Leitwölfe Dass Jürgen Trittin Grünen-Kanzlerkandidat wird, steht schon jetzt fest. Viel zu blass ist die Riege der anderen männlichen Bewerber: ein 22-jähriger Student, ein Kalligraf oder ein selbst ernannter "überzeugter Naturfreund". Zudem sind sie alle männlich, mind
Weser-Kurier: Zur Debatteüber eine Pkw-Maut schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 19. September 2012: ...
Weil sich aber schon Bayerns Ministerpräsident Seehofer und Bundesverkehrsminister Ramsauer mit ihren Rufen nach einer Pkw-Maut Niederlagen eingehandelt haben, kommt der Vorstoß der Bundesländer nun unter dem Tarnnamen "Infrastrukturabgabe" daher. Und tatsächlich wären sechs Millia
Weser-Kurier: Zur Kandidatenkür der Grünen schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 19. September 2012: ...
Und auch, wenn Kritiker jetzt darüber lästern mögen, dass so politische Nobodys wie Nico Hybbenet aus Wiesbaden oder Roger Jörg Kuchenreuther aus Bamberg-Land gegen das Spitzenkandidaten-Promi-Quartett Roth, Trittin, Künast und Göring-Eckhardt doch ohnehin chancenlos sind, ins Lächerliche
Weser-Kurier: Zum Atomtransportüber Nordenham schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 19. September 2012: ...
Es ist kaum zu glauben, dass das Bundesamt für Strahlenschutz als Genehmigungsbehörde sich vor Ort nicht eindeutig zur Sicherheit der Behälter äußert. Kein Wunder also, dass die Menschen in der Wesermarsch protestieren. Vor diesem Hintergrund ist das Abwiegeln von Niedersachsens Umweltminis




