Geschwindigkeitskontrollen für mehr Sicherheit - Nein zu Blitzwarnern
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eine Legalisierung von "Blitzwarngeräten" strikt ab. Es gehe um
nichts anderes als um die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung
(StVO). "Wer sich gesetzestreu verhält, hat auch nichts zu
befürchten" so Siegfried Brockmann, Leiter der UDV. Deshalb sei die
Legalisierung von Geräten, die zur bewussten Missachtung der StVO
gebraucht werden, nicht nachvollziehbar. Auch die Forderung, mobile
Geschwindigkeitskontrollen nur an Unfallschwerpunkten durchzuführen,
sei falsch. An solchen Stellen brauche man festinstallierte Geräte,
sogenannte "Starenkästen".
"Mobile Kontrollen seien nur zur Senkung des allgemeinen
Geschwindigkeitsniveaus geeignet. Insofern sei es richtig, dass die
Polizei überall im Straßennetz kontrolliert", so Brockmann. In
Deutschland werden Geschwindigkeitsübertretungen immer noch als
"Kavaliersdelikt" angesehen. Tatsächlich aber werden andere
Verkehrsteilnehmer gefährdet, insbesondere Radfahrer und Fußgänger.
Zu hohe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ist immer noch eine
Hauptunfallursache.
Allerdings müssten die Polizei und die Überwachungsbehörden auch
das ihre dazu beitragen, dass die "Abzocke-Debatte" verstummt. Etwas
mehr Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Standorte würde mehr
Akzeptanz für die Maßnahmen bei Autofahrern bewirken.
Pressekontakt:
Klaus Brandenstein
Tel.: 030 / 20 20 - 58 83
k.brandenstein@gdv.de
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Datum: 19.09.2012 - 14:33 Uhr
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