Saarbrücker Zeitung: Grüne begrüßen Steinbrück-Vorstoß für Bankenrettungsschirm - Kritik an Merkel
ID: 727504
Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) für einen
Bankenrettungsschirm, der von den Geldinstituten selbst finanziert
werden soll. "Das ist genau das, was wir Grünen schon seit Jahren
verlangen, nämlich einen europäischen Restrukturierungsfonds für
Banken, der über eine Bankenabgabe finanziert wird", sagte ihr
finanzpolitische Sprecher Gerhard Schick der "Saarbrücker Zeitung"
(Montag-Ausgabe).
Gerate eine Bank dann in Schieflage, sei genug Geld da, um die
nötigen Mittel bis hin zu ihrer Abwicklung bereit zu stellen. "Gut,
dass sich Steinbrück diesen Gedanken jetzt zu Eigen macht", erklärte
Schick.
Zugleich kritisierte er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als
Bremserin einer geplanten Bankenunion. "Banken sollen für Banken
haften und nicht der Steuerzahler". Dass dies funktionieren könne,
zeige ein Blick in die USA. "Dort sind seit Ausbruch der Krise mehr
als 450 Banken abgewickelt worden, ohne den Steuerzahler damit zu
belasten. Eine solche Struktur brauchen wir auch in Europa", sagte
Schick.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.09.2012 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 727504
Anzahl Zeichen: 1342
Kontakt-Informationen:
Stadt:
saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 259 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Grüne begrüßen Steinbrück-Vorstoß für Bankenrettungsschirm - Kritik an Merkel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Rheinische Post: Westerwelle kündigt verschärfte Sanktionen gegen den Iran an ...
Um einen drohenden israelischen Militärschlag zu verhindern, arbeiten deutsche Diplomaten an einer massiven Ausweitung der Sanktionen gegen den Iran. "Wir wollen eine diplomatische und politische Lösung im Atomstreit mit dem Iran, aber die bisher erzielten Verhandlungsfortschritte sind ni
Rheinische Post: Laschet und Lindner verlangen in gemeinsamen Positionspapier Kurswechsel in der Energiepolitik: "Wir müssen zurück zur Marktwirtschaft im Energiesektor" ...
Die Landesvorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDU und der FDP, Armin Laschet und Christian Lindner, sprechen sich in einem gemeinsamen Positionspapier für einen Systemwechsel in der deutschen Energiepolitik aus. "Wir müssen zurück zur Marktwirtschaft im Energiesektor", zitiert d
Badische Neueste Nachrichten: Europas letzter Diktator ...
Die Parlamentswahl in Weißrussland ist auch diesmal ein zynisches Ritual. Das Volk soll nicht entscheiden, sondern das Regime von Alexander Lukaschenko zum Schein legitimieren. Nur darum geht es Europas letztem Diktator. Bereits vor der Abstimmung erlebte das Land eine Welle von Repressionen. Zw
Rheinische Post: Das Sowjet-Museum Kommentar Von Doris Heimann ...
Die Parlamentswahl in Weißrussland ist auch diesmal ein zynisches Ritual. Das Volk soll nicht entscheiden, sondern das Regime von Alexander Lukaschenko zum Schein legitimieren. Nur darum geht es Europas letztem Diktator. Das Interesse der Bevölkerung an so einer Wahlfarce ist gleich null. Also




