Rheinische Post: Teure Versicherer wechseln
= Von Antje Höning
ID: 728299
kräftig zu. Wenn 85-Jährige bei vielen Anbietern doppelt so viel für
ihre Kfz-Versicherung zahlen müssen wie 60-Jährige, sorgt das
verständlicherweise für Aufregung. Die Unternehmen betonen, dahinter
stecke nur schlichte Versicherungsmathematik, die sich aus den
Unfallstatistiken speist. Wer zu einer Gruppe von Fahrern gehört, die
im Schnitt höhere Schäden verursachen, muss eben grundsätzlich höhere
Prämien zahlen. Deshalb mussten Männer bislang mehr zahlen als Frauen
(inzwischen hat der Europäische Gerichtshof diese Logik außer Kraft
gesetzt und verlangt Unisex-Tarife). Darum müssen Großstädter oft
mehr zahlen als Kleinstädter. Nun beziehen Versicherer differenziert
auch das Alter mit ein - und die Statistiken zeigen offenbar, dass
über 75-Jährige mehr Unfälle verursachen als 60-Jährige. So weit, so
verständlich. Nicht verständlich sind die hohen Unterschiede zwischen
den Versicherern. Während die eine mit einem Zuschlag für Ältere von
25 Prozent auskommt, verlangen andere 100 Prozent mehr. Das legt die
Vermutung nahe, dass hier Senioren schlicht abkassiert werden. Dies
muss sich keiner gefallen lassen. In einer Marktwirtschaft hat der
Kunde immer die Wahl. Mit dem Wechsel des Anbieters kann man sich
elegant gegen Alters-Diskriminierung wehren.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.09.2012 - 21:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 728299
Anzahl Zeichen: 1573
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Teure Versicherer wechseln
= Von Antje Höning"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schwäbische Zeitung: Die SPD kämpft mit sich selbst - Kommentar ...
Es liegt gewiss nicht am üppigen Angebot profilierter Köpfe, wenn die SPD seit Monaten über den geeigneten Kanzlerkandidaten spricht. Schuld ist vielmehr die schlichte Tatsache, dass die Partei eben keinen selbstverständlichen Kandidaten hat, der alle anderen überstrahlt. Der eine, Frank-Wal
Lausitzer Rundschau: Der Säulenheilige Zum Umgang der CDU mit Alt-Kanzler Helmut Kohl ...
Die geplante Jubelorgie der CDU für Helmut Kohl in dieser Woche hat einen schalen Beigeschmack. Dabei wird das Naturell eines Menschen ausgenutzt, der nah am Wasser gebaut und wenig selbstkritisch ist. Und der selbst nicht reden kann. Rührende Bilder sind garantiert. Das Volk braucht diese Jube
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streit ums Betreuungsgeld ...
Und was kommt jetzt, Horst Seehofer? Im Sommer hat der CSU-Chef heftig auf den Tisch gehauen und sogar mit Koalitionsbruch gedroht, wenn das Betreuungsgeld für die Eltern ein- und zweijähriger Kinder nicht erhöht werde. Jetzt kontert die FDP mit der verständlichen Begründung, es könne nicht
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Rentenpläne der SPD Gute Nachricht für den Dachdecker ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Keine Frage, Parteichef Sigmar Gabriel ist der Linken und den Gewerkschaften in der Rentenfrage weit entgegengekommen. Franz Müntefering hat sein Konzept der Rente mit 67 einst verteidigt wie eine heilige Kuh. Doch die realen Verhältnisse sind nun mal nicht so. Sie machen es erforderlich, mehr




