Rewindo feierte 10-jährigen Geburtstag mit Festakt
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Grußworte der Bundesminister Altmaier und Ramsauer
Grußworte zum 10-jährigen Bestehen kamen von der Bundesregierung sowie von zahlreichen weiteren Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien. ?Das Abhol- und Wiederverwertungssystem Rewindo ist ein bemerkenswertes Beispiel für das, was heute bereits möglich ist: Altfenster werden gesammelt, in einem technisch anspruchsvollen Verfahren recycelt und dann zu neuen, gleichwertigen Fenstern verarbeitet. Es entsteht ein geschlossener Stoffkreislauf, der den Erdölbedarf senkt und die CO2-Emissionen reduziert?, so Bundesumweltminister Peter Altmaier. Und sein Kabinettskollege Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, betonte: ?Kreativität und Innovationen sind Voraussetzungen für technologische Spitzenprodukte und erfolgreiche Vermarktung. Genau auf diesen Bausteinen basiert die Geschäftsidee der Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH. Das System leistet einen wertvollen Beitrag für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften.
Beitrag zur Akzeptanz und zum wirtschaftlichen Erfolg
?Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit kennzeichnen das Rewindo-Recyclingsystem. Es steht für die Produkt- und Umweltverantwortung unserer Branche und wird auch von PVC-kritischen Zielgruppen anerkannt. Das ökologische Image des Kunststofffensters hat sich dadurch in der Öffentlichkeit merklich verbessert, wodurch Rewindo einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz und zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Produkte in Deutschland und Europa leistet?, so Dr.-Ing. Michael Stöger, Vorsitzender des Beirats der Rewindo und Director Technology der Deceuninck nv, Hooglede-Gits / Belgien. Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter hob die unternehmerische Weitsicht und das Engagement der Gründungsväter hervor und dankte zugleich den aktuellen Gesellschaftern für die fortwährende Unterstützung. Besondere Würdigung fand auch die Pionierleistung des heutigen VEKA-Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Laumann für das PVC-Altfensterrecycling in Deutschland.
Blick zurück auf die Anfänge des Altfensterrecyclings
In seiner Laudatio auf den Jubilar schlug Dr. Volker Hofmann den Bogen zurück zu den Anfängen. Schon in den 80er Jahren habe es erste Konzepte und Ideen für den Einsatz von Recyclaten gegeben. Entscheidende erste Schritte seien dann 1993 mit der Errichtung der Recyclinganlage der VEKA Umwelttechnik GmbH in Behringen sowie mit der Etablierung der Fenster-Recycling-Initiative FREI erfolgt. Die gestiegenen Anforderungen aufgrund der ersten freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie im Jahr 2000 habe die Erkenntnis aller Branchenteilnehmer wachsen lassen, dass auf Dauer nur ein einheitliches bundesweites Recyclingsystem für die notwendige Steigerung der Recyclingmengen sorgen könne. Dies sei die Geburtsstunde der Rewindo GmbH gewesen. Hofmann skizzierte im zweiten Teil seiner Festrede die aktuellen Erfolge und Entwicklungen des Recyclingsystems in Deutschland und warf abschließend einen Blick auf die Zukunft, in der das werkstoffliche Altfensterrecycling auch in anderenLändern Europas zunehmend eine wichtige Rolle spielen werde.
Recyclingmenge seit 2002 nahezu verfünffacht
?Das Ziel, das mit der Gründung von Rewindo verbunden war, wurde erreicht?, so Vetter. ?Die Recyclingzahlen im Bereich PVC-Altfenster, -Rollladen und -türen sind ausgehend von 4.500 Tonnen Output-Menge an PVC-Recyclat im Gründungsjahr 2002 kontinuierlich gestiegen und haben sich seitdem nahezu verfünffacht. 2011 lag das Ergebnis bereits bei über 19.100 Tonnen. Wir sind zuversichtlich, jetzt im Jubiläumsjahr die 20.000-Tonnen-Marke zu überspringen.? Dies sei ein gemeinsamer Erfolg von Kunststofffenster-Profilherstellern, Recyclingpartnern und Rewindo und letztendlich auch den Besitzern von Altmaterialien, die den Service der Rewindo nutzten. Zugleich stelle das positive Resultat einen guten Start für das neue europaweite Aktionsprogramm ?VinylPlus? dar.
Blick auf Europa gerichtet
Im Jubiläumsjahr 2012 ist der Blick bereits fest auf eine weitere Ausdehnung des Kunststofffenster-Recyclings in andere europäische Länder gerichtet. Erste konkrete Projekte für Belgien wurden bereits verabredet. Das technisch ausgereifte Verfahren des werkstofflichen Recyclings von PVC-Altfenstern in einem geschlossenen Materialkreislauf gilt vielen Experten als vorbildlich und ökologisch glaubwürdig. ?Wir sind daher überzeugt, dass künftig vermehrt Altfenster auch aus anderen Ländern zur Erhöhung der Rewindo-Recyclingquoten und zur Erreichung
der Recyclingziele von ?VinylPlus? beitragen werden?, so Vetter. Als weiteren Katalysator sieht er die Energiewende und die damit verbundenen neuen Gesetze und Richtlinien für Wohngebäude in Deutschland und Europa: ?Sie werden eine neue Welle von energetischen Sanierungen auslösen. Von den ausgedienten PVC-Altfenstern sollen dann möglichst viele in unseren Recyclinganlagen landen.?
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Datum: 27.09.2012 - 10:00 Uhr
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