Digitale Revolution begann in Hopferau
Konrad Zuse: Künstler, Bauingenieur, Unternehmer. Doch für etwas ganz anderes ist er weltweit berühmt geworden – für die Entwicklung des ersten vollautomatischen und programmierbaren Rechners, mit dem er das digitale Zeitalter einläutete. Seine legendäre Z4 setzte er erstmals im Schloss zu Hopferau ein. Die Geschichte über Zuse und seinen Rechner hat Journalist Christoph Bode im Auftrag des Schlossbesitzers und BERA-Geschäftsführers Bernd Rath in seinem Tatsachenroman „Die Milchmädchen Rechnung“ zusammengefasst, den er jetzt am Ort des Geschehens vorstellte.
Zur Buchvorstellung waren neben geladenen Gästen auch weitere Gäste aus der Region zugegen. Die Zuhörer fühlten sich in das aufregende Allgäu des Jahres 1947 zurückversetzt und lauschten gebannt der Erzählung des Autors.
Zeitzeugen befragt
Bode befragte für seinen Tatsachenroman um Zuses Schicksalsjahre Zeitzeugen um Schloss Hopferau und verwob deren Erinnerungen zu einer lebendigen Erzählung. Es ist die Geschichte der Leidenschaft für ein Zukunftsprojekt, aber auch eine der Angst und des vorsichtigen Taktierens in einer sehr schwierigen Nachkriegszeit. Und es ist die Geschichte von Menschen, die sich suchen und ein gemeinsames Interesse haben: Eine Idee auch unter äußerst problematischen Umständen zum Leben zu erwecken.
Geschichte wird neu geschrieben
So abenteuerlich wie die damaligen Umstände und die Geschichte um die Z4 ist auch die Entstehung des Buches. Bernd H. Rath, Geschäftsführer des Personaldienstleisters BERA in Schwäbisch Hall, kaufte das Schloss zu Hopferau für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und suchte einen Stellplatz für seinen Wohnwagen. Dabei kam er mit den Bauern in der Umgebung ins Gespräch und erfuhr, dass Zuse 1947 auf dem Gelände des Schlosses den ersten kommerziellen Computer in Betrieb nahm. Für den Unternehmer ist sofort klar: Das sind wichtige Zeitzeugen für eine Geschichte, die noch nicht geschrieben ist, und beauftragte Christoph Bode, sich diesem Kapitel der Zeitgeschichte zu widmen.
Das Buch ist über die schlosseigene Webseite bestellbar.
Christoph Bode, Die Milchmädchen Rechnung, Herausgegeben von der BERA GmbH, Druck- und Verlagsgesellschaft Bietigheim, Bietigheim 2012, 132 Seiten, 978-3-00-038716-6, 14,95 Euro.
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Die BERA GmbH ist einer der größten Arbeitgeber in der Region Heilbronn-Franken und hat Niederlassungen in Aalen, Bad Mergentheim, Bad Salzungen, Crailsheim, Eisenach, Heilbronn, Künzelsau, Öhringen, Rothenburg, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim.
Seit der Gründung im September 2002 hat sich die BERA kontinuierlich mit innovativen Ideen weiterentwickelt. Schwerpunkte des inhabergeführten Unternehmens sind Personalberatung und -vermittlung (national wie international), Arbeitnehmerüberlassung und On-Site-Management.
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Datum: 27.09.2012 - 15:58 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Sylvia Krichbaum
Stadt:
Schwäbisch Hall
Telefon: 071318981625
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.09.2012
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