Rheinische Post: Am Vermieter vorbei = Von Birgit Marschall

Rheinische Post: Am Vermieter vorbei

= Von Birgit Marschall

ID: 731341
(ots) - Mit einem neuen Mietrecht will die Regierung
die bisher schleppende energetische Gebäudesanierung anschieben.
Mieter sollen künftig in der ersten Modernisierungsphase nicht mehr
so einfach die Miete mindern dürfen. Doch ob dies den erhofften
Schwung bei der energetischen Sanierung bringt, darf bezweifelt
werden: Widerspenstige Mieter sind nicht der Hauptgrund dafür, dass
sich zu viele Vermieter mit Investitionen zurückhalten. Eine
Investitionsentscheidung hängt in erster Linie von der zugrunde
liegenden Kosten-Nutzen-Rechnung ab. Da die Möglichkeit für
Vermieter, den energetischen Modernisierungsaufwand auf die
Jahresmieten umzulegen, gegenüber dem Status Quo nicht verbessert
wird, ändert sich ihre bisherige Kalkulationsgrundlage durch das neue
Gesetz nicht. Das Mietrecht allein wird der Regierung also kaum
helfen, das Sanierungstempo deutlich zu erhöhen. Mehr Erfolg
verspräche da schon der steuerliche Bonus, den die schwarz-gelbe
Koalition für die energetische Gebäudesanierung geplant hatte. Doch
der Bonus steckt im Bundesrat fest, weil die SPD-geführten Länder ihn
aus Gründen sozialer Gerechtigkeit ablehnen. So lange das so bleibt,
wird Deutschland sein Einsparziel beim Energieverbrauch verfehlen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Westfalenpost zu Großelternzeit Mitteldeutsche Zeitung: zu BMW und Leiharbeit
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.09.2012 - 19:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 731341
Anzahl Zeichen: 1474

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 228 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Am Vermieter vorbei

= Von Birgit Marschall
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Westfalenpost: Unrühmliche Beraterverträge ...
Die Stadt Hagen gehört nicht zu jenen Orten, die frei von peinlichen Affären sind. Millionen-Verluste bei Derivat-Zockereien und Kostenexplosionen rund ums Schumacher-Museum sind nur einige traurige, aber symbolhafte Höhepunkte der meist mit rasanten Finanzverlusten einhergehenden Pleiten. In

Westfalenpost: Westfalenpost zu Großelternzeit ...
Die Lebenswirklichkeit. Genauer gesagt, die "sich ständig ändernde Lebenswirklichkeit". Die immerhin meint Kristina Schröder auf ihrer Seite zu haben. Wo doch so viele andere, Unternehmer, Liberale, Frau von der Leyen, gegen sie sind.Wer wollte da widersprechen: In der Lebenswirklic

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Offene Endlagersuche Warten auf Altmaier ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Untersuchungsausschüsse haben die Eigenschaft, auch lange vergangene Sünden von Politikern aufzudecken. Angela Merkel musste im Gorleben-Untersuchungsausschuss über ihre Zeit als Bundesumweltministerin Rede und Antwort stehen. Die Ergebnisse der Befragung sind nicht wirklich spektakulär - si

Allg. Zeitung Mainz: Schlimm genug / Kommentar zu Merkel im Gorleben-Ausschuss ...
Angela Merkel war Mitte der neunziger Jahre noch unbedarft. Das ist jetzt fundamental anders. Es konnte niemanden überraschen, dass die Kanzlerin von heute der Umweltministerin von damals ein super Zeugnis ausstellt: keine Fehler gemacht, bei Gorleben. Ein wenig dreist ist das schon. Die Kanzle


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z