Singhammer: Arzneimittelausgaben gesunken - Patienten profitieren
ID: 731721
Arzneiverordnungs-Report 2012 veröffentlicht. Dazu erklärt der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes
Singhammer:
"Die Arzneimittelausgaben sind dem Report zufolge gesunken. Davon
profitieren die Patienten.
Erstmals seit 2004 waren die Ausgaben für Arzneimittel in der
gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2011 wieder rückläufig. Sie
sind um 1,17 Milliarden Euro auf 30,87 Milliarden Euro gegenüber dem
Vorjahr gesunken. Der jahrelange Trend steigender
Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
wurde damit gebrochen - und das, obwohl im selben Zeitraum 2,3
Prozent mehr Arzneimittel verordnet wurden.
Die Maßnahmen des Arzneimittelspargesetz und des
Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) der christlich-liberalen
Koalition wirken. Der Arzneiverordnungs-Report zeigt, dass
Einsparungen nicht zu Lasten der Patientenversorgung gehen müssen.
Die mit dem Arzneimittelspargesetz 2010 eingeführte Anhebung des
Herstellerabschlags für Arzneimittel ohne Festbetrag von sechs
Prozent auf 16 Prozent und der Preisstopp für zu Lasten der
Gesetzlichen Krankenversicherung abgegebene Arzneimittel bis zum 31.
Dezember 2013 (Preismoratorium) haben wesentlichen Anteil an der
positiven Entwicklung.
Entscheidender Beitrag für die künftige Ausgabenentwicklung bei
Arzneimitteln in der GKV ist das AMNOG. Die Rahmenbedingungen für
Wirtschaftlichkeit und Preiswettbewerb in der Arzneimittelversorgung
wurden dauerhaft verbessert. Die Einführung des Zusatznutzens für neu
in den Markt eingeführte Arzneimittel und die faire Preisvereinbarung
zwischen den Herstellern und Krankenkassen sind entscheidende
Schritte, um die langjährige Ausgabendynamik, die bislang von
patentgeschützten Arzneimitteln ausging, zu beenden. Neben den
Rabattverträgen hat auch die Einführung neuer Festbeträge zu
finanziellen Entlastungen geführt.
Tendenziell werden die Ausgaben für Arzneimittel in einer älter
werdenden Gesellschaft steigen. Es ist deshalb sinnvoll, die
Sparmaßnahmen und die neuen Instrumente des AMNOG im Interesse der
Patienten und Versicherten anzuwenden und das neue Instrument des
Zusatznutzens als 'lernendes System' konsequent weiterzuentwickeln."
Hintergrund:
Der Arzneiverordnungs-Report analysiert die Entwicklung der
vertragsärztlichen ambulanten Verordnungen. Grundlage für den
diesjährigen Report bilden 784 Millionen Verordnungen, die von
141.515 Vertragsärzten ausgestellt wurden.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.09.2012 - 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 731721
Anzahl Zeichen: 3087
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Singhammer: Arzneimittelausgaben gesunken - Patienten profitieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wachstumskräfte stärken und Wohlstand sichern Anlässlich des Frühjahresgutachten des Sachverständigenrats erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz: "Die deutsche Wirtschaft steht weiter unter erheblichem externem Druck. Hande
Weisgerber/Klein: Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen ...
Aufbruch für den Filmstandort Deutschland Das Bundeskabinett hat heute das Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Anja Weisgerber, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin, Ottilie Klein
Luczak/Kießling: Grundlegende Novelle Baugesetzbuch beschlossen ...
Vorrang für Wohnungsbau statt neuer Auflagen Das Bundeskabinett hat heute eine umfassende Novelle des Baugesetzbuches beschlossen. Hierzu erklären der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, und der zuständige Berichterstatter, Michael Kießling: Jan-Marco L
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Glücksspielgesetz Schleswig-Holstein: Ein Ausstieg wird teuer ...
Kiel, September 2012 - Die unendliche Geschichte um den Glücksspielstaatsvertrag erhält derzeit ein neues Kapitel. Nachdem die Landesregierung in Schleswig-Holstein gewechselt hat und sich nunmehr die so genannte Dänen-Ampel aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband SSW anschickt, da
Götz: Städte sind Wachstumsmotoren ...
Am kommenden Montag wird der Welt-Habitat-Tag gefeiert. Der Tag soll zum Nachdenken über die Zukunft der Städte und den Anspruch der Menschen auf einen angemessenen Wohnraum anregen. Das Motto in diesem Jahr ist "Changing Cities, Building Opportunities". Dazu erklärt der kommunalpoli
Peer Steinbrück: Keine Erhöhung des Kindergelds ...
Der noch nicht offiziell bestätigte SPD-Kanzlerkandidat, Peer Steinbrück, hat sich bei der ZEIT KONFERENZ Familie & Wirtschaft in Berlin gegen eine Erhöhung des Kindergelds ausgesprochen. Aufgabe des Staates müsse es sein, die Infrastruktur zu schaffen für mehr Familienfreundlichkeit. Da
Spahn/Stracke: Zugang zur Krankenpflege- und Hebammenausbildung auch weiterhin nach zehn Schuljahren ...
Die christlich-liberale Koalition hat am Donnerstag im Deutschen Bundestag einen Antrag zu "Berufsqualifikation - Mobilität erleichtern, Qualität sichern" eingebracht, der sich auf die EU-Berufsanerkennungsrichtlinie bezieht. Dazu erklären der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/




