Neue OZ: Kommentar zu SPD/Steinbrück
ID: 733695
Peer Steinbrück hat gestern eine weitere Hürde auf dem Weg zur
Kanzlerkandidatur genommen - einstimmig hat sich der SPD-Vorstand für
ihn ausgesprochen. Das bedeutet: Die Parteilinke fremdelt zwar weiter
mit Steinbrück und grummelt, stellt jedoch die Vorbehalte hintan.
Auch für den linken SPD-Flügel ist der Wille, wieder an die
Regierungsmacht zurückzukehren, größer als das Interesse, politische
Unterschiede zu pflegen. Denn Opposition ist Mist, wie Franz
Müntefering treffend formuliert hat.
Wie lange sich die Sozialdemokraten nach außen einig geben, wird
sich aber erst zeigen. Das Rentenkonzept, über das sie gestern
entscheiden wollten, haben sie jedenfalls in zwei Arbeitsgruppen
verlagert und vertagt. Doch in den kommenden Wochen wird mit Spannung
verfolgt werden, wer sich im innerparteilichen Streit über das
Renten-Niveau durchsetzen wird. Damit verbunden ist die entscheidende
Frage, wie viel "Beinfreiheit" Steinbrück erhält. Das Thema
Alterssicherung kann ihm noch vor die Füße fallen.
Daher beginnt der designierte Kanzlerkandidat lieber schon mal mit
Wahlkampf und reitet heftige Attacken: auf Angela Merkel, die Linke
und die Piraten, mit denen er kein Bündnis eingehen will. Bleiben
Rot-Grün und zur Not ein Dreierbündnis mit der FDP, die Steinbrück
derzeit milde behandelt. Doch während die Liberalen Steuern senken
wollen, will Steinbrück sie erhöhen. Das kann nicht klappen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 733695
Anzahl Zeichen: 1748
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu SPD/Steinbrück"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts zunehmender Wasserknappheit als Folge der Erderwärmung halten Deutschlands Landkreise Einschränkungen im Freizeitbereich für notwendig. "Wir haben es mit stärkeren Hitze- und Trockenphasen in unterschiedlichen Regionen zu tun. Das wird auch dazu führen, dass private Komfort-Verb
Wegen Hitze und Dürre: Verband Kommunaler Unternehmen fordert Genehmigungspflicht für private Wasserentnahme / Umfrage: Ein Drittel der Bürger würde behördliche Wasserspar-Aufrufe wohl nicht befo ...
Wegen knapper werdender Grundwasservorkommen durch die Erderwärmung fordert der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) neue Genehmigungspflichten zur Wasserentnahme, auch für private Zwecke. "Genehmigungsfreie Nutzungen müssen so weit wie möglich eingeschränkt werden", sagte VKU-VizeprÃ
Dudenhöffer fordert Rückkehr zur 40-Stunden-Woche bei VW / Autoexperte kritisiert Generalverdacht der "pennenden" Autobauer - seine Prognose: Aufschwung in fünf bis sieben Jahren ...
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Briefporto ...
Die Masse macht's Auf den ersten Blick betrifft die wichtigste Auswirkung der Porto-Erhöhungen bei der Post eher die Briefmarkensammler: Sie können ab 2013 auch Drei-Cent-Standardmarken in ihre Alben stecken. Da immer mehr Leute E-Mails oder SMS verschicken, anstatt Briefe zu schreiben,
Südwest Presse: mentar zur Polizei ...
Sie sollen uns vor den Islamisten schützen, vor den rechten Glatzen und den Schwarzen Blöcken der extremen Linken. Sie sollen Einbrüche verhindern, Trickbetrügereien und häusliche Gewalt. Dafür würde die Polizei gerne als "Freund und Helfer" wahrgenommen werden. Als Garant der S
WAZ: Die Mängel waren bekannt - Leitartikel von Christopher Onkelbach ...
Auf Anfrage erhält man vom Geoforschungszentrum Potsdam eine Karte von Deutschland. Sie zeigt in verschiedenen Farben die gefährlichen Erdbebenzonen an. Vor allem im Südwesten zeigt die Karte gelbe, orange, ja sogar rote Bereiche. Und dort liegen die Atomkraftwerke Gundremmingen, Neckarwesthei
BERLINER MORGENPOST: Europa braucht Solidarität / Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Was haben die deutsche Wiedervereinigung und der europäische Einigungsprozess gemein? Sie sichern uns Frieden und Freiheit. Es sind die Grundlagen dafür, dass jeder den Lebensweg wählen kann, den er zu gehen wünscht. Mit der nationalen Einheit vor 22 Jahren ist der Kalte Krieg zwischen Ost u




