"Plusminus"
am Mittwoch, 10. Oktober 2012, 21.45 Uhr
ID: 738006
Die Themen:
Gefährliche Implantate Defekte Hüftprothesen, brechende
Wirbelsäulensysteme, kaputte Implantate - immer wieder kommen
fehlerhafte Medizinprodukte auf den Markt. Die betroffenen Patienten
leiden unter schweren gesundheitlichen Schäden und starken Schmerzen.
Doch wie ist das möglich? Die Hersteller müssen ihre Produkte prüfen
lassen. Aber dieses Prüfverfahren hat nach Plusminus-Recherchen
gravierende Mängel. Experten sprechen von einem gefährlichen "Spiel"
mit der Gesundheit von Patienten.
Millionen Subventionen für Milliarden-Konzerne Die deutschen
Dax-Unternehmen haben im vergangenen Jahr mehr als 100 Milliarden
Euro Gewinn gemacht. Trotzdem greifen die Großkonzerne hemmungslos in
die Taschen der Steuerzahler: Sie besorgen sich immer ungenierter
staatliche Fördergelder - für durchaus zweifelhafte Projekte. Denn
häufig werden mit staatlichen Subventionen Produkte entwickelt, die
es längst auf dem Markt gibt. Ob Küchenherde, Generatoren oder
Elektroroller - mittlerweile gibt es bei den Großunternehmen fast
nichts, was der Staat nicht fördert. Für Experten reine
Geldverschwendung. Das Nachsehen haben kleine und mittlere
Unternehmen: Sie beklagen Wettbewerbsverzerrung.
Griechenland: Staat verhindert Wettbewerbsfähigkeit Schrumpfende
Wirtschaft, Rekord-Arbeitslosenzahlen, immer neue Schulden:
Griechenland kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Damit
das Land überhaupt noch Geld bekommt, hat es sich gegenüber seinen
Geldgebern EU, EZB und IWF verpflichtet, zahlreiche Strukturreformen
einzuleiten, die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessern
sollen. Unter anderem sollen viele Berufsgruppen, für die bisher
strikte Zugangsbeschränkungen galten, geöffnet werden: Dazu gehören
neben den Taxifahrern, den Spediteuren oder den Apothekern auch
Berufe wie etwa der Tauchlehrer. Viele Gesetze sind bereits in Kraft
- doch wie sieht es in der Praxis aus? Plusminus hat vor Ort
recherchiert und kommt zu wenig erfreulichen Ergebnissen.
Schuldenkrise: Verzweiflung in Spanien
Die Krise in Spanien spitzt sich weiter zu. Ob Frauen ihre
Eizellen verkaufen oder Männer ihr Sperma, ob Haare oder Blutplasma
angeboten werden, junge Menschen in Spanien greifen zu drastischen
Mitteln, um an Geld zu kommen. Man darf nicht daran denken, dass man
damit Finanzlöcher stopft, sonst wird die psychische Belastung
unerträglich, so eine junge Frau zu Plusminus.
Chip und Pin
Mit Computerviren greifen Kriminelle Geldautomaten und
Bezahlgeräten an Ladenkassen an. Die Terminals sind dann selbst vor
dem Auslesen moderner Chip-Karten (EC- und Kreditkarten) nicht mehr
sicher. Eine neue Studie der Universität Cambridge belegt das.
Kreditkartenhersteller räumen den Mangel ein.
Pressekontakt:
Redaktion: Carl Hermann Diekmann
Kontakt:
Wirtschaftsredaktion BR Fernsehen
Tel.: 089/3806-5850
Fax: 089/3806-7638
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Datum: 09.10.2012 - 11:09 Uhr
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