Dirk Niebel stellt KlimaÂiniÂtiaÂtive mit WeltÂbankÂpräsident Kim vor
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Dirk Niebel stellt KlimaÂiniÂtiaÂtive mit WeltÂbankÂpräsident Kim vor
Tokio - BundesÂentÂwickÂlungsÂmiÂnister Dirk Niebel und Weltbank-Präsident Jim Yong Kim trafen am NachÂmittag (Ortszeit) am Rande der Jahrestagung der Weltbank zusammen. Sie stellten eine geÂmeinÂsame Initiative vor, die es den EntÂwickÂlungsÂländern erÂleichÂtert, die Mittel aus dem Green Climate Fund (GCF) schnell und wirÂkungsÂorientiert zu nutzen. EntÂwickÂlungsÂmiÂnisÂter Niebel: "Der Green Climate Fund wird die tragende inÂterÂnaÂtiÂoÂnale Säule, um EntÂwickÂlungsÂländern einen Weg zu einer kohlenÂstoffÂarmen und klimaÂresilienten EntÂwickÂlung zu ebenen und die Anpassung an die unÂverÂmeidÂbaren Folgen des Klimawandels zu unterÂstütÂzen. DesÂhalb wollen wir die Länder beÂfäÂhigen, mögÂlichst rasch und effektiv den Green Climate Fund nutzen zu können."
DeutschÂland stellt zusätzlich zu den 40 Millionen Euro, die bei der KlimaÂkonÂferenz in Durban verÂsprochen wurden, weitere 10 MilÂlioÂnen Euro zur VerÂfüÂgung, um die KlimaÂagenda in der WeltÂbank und den reÂgioÂnaÂlen EntÂwickÂlungsÂbanken zu verÂankern. Mit diesen Mitteln soll die straÂteÂgiÂsche und konÂzepÂtioÂnelle BeÂratung von EntÂwickÂlungsÂländern bei der MinÂderung von TreibÂhausÂgasen und zur AnÂpasÂsung an den KlimaÂwanÂdel vorÂanÂgeÂbracht werden. Ferner werden ProÂjekte und ProÂgramme in diesem Bereich sowie leisÂtungsÂfähige nationale InÂstiÂtuÂtionen geÂmeinÂsam mit EntÂwickÂlungsÂländern vorÂbeÂreitet, damit die EmpÂfänÂgerÂländer die künfÂtige Finanzierung schnell und wirkÂsam nutzen und umsetzen können.
EntÂwickÂlungsÂmiÂnisÂter Dirk Niebel: "Wir wollen einen transÂforÂmaÂtiven Wandel hin zu kohlenÂstoffÂarmer und klimaÂresilienter EntÂwickÂlung auslösen. Das ist eine funÂdaÂmenÂtale HeÂrausÂforÂdeÂrung für die Politiken und die InÂstiÂtuÂtionen in den EntÂwickÂlungsÂländern. Wir lassen sie dabei nicht allein, sondern stehen ihnen beratend zur Seite. Der GCF wird nur dann ein Erfolg, wenn er die Dynamik des Wandels in Wert setzt und strukÂtuÂrelle VerÂänÂdeÂrungen in der Art des WirtÂschafÂtens erreicht. Wir wollen andere Geber geÂwinÂnen, sich unserer Initiative anÂzuÂschließen. Ich appelliere an alle Geber, den inÂterÂnaÂtiÂoÂnalen KlimaÂschutz und die AnÂpasÂsung an den KlimaÂwandel mit Leben zu erfüllen und effektive StrukÂturen zu unterstützen."
DeutschÂland hat sich als SitzÂstaat für den Green Climate Fund beworben. Eine EntÂscheidung wird am 19. Oktober in Songdo, Südkorea, vom Direktorium des Green Climate Fund getroffen. Minister Niebel nutzt die Weltbank-JahresÂtagung um für die deutsche Bewerbung zu werben.
Heute Vormittag (Ortszeit) tagte bereits der GouverÂneursÂrat der Weltbank, EntÂwickÂlungsÂmiÂnisÂter Niebel nahm als deutscher Gouverneur teil. Im Anschluss traf er die Leiterin der globalen UmweltÂfazilität (Global Environment Facility - GEF), Naoko Ishii. Die globale UmweltÂfazilität ist der wichtigste Fonds zum Schutz der globalen Umwelt. Sie ist der FinanzÂmeÂchaÂnisÂmus der UmweltÂabÂkomÂmen der Vereinten Nationen zu BioÂdiÂverÂsiÂtät, WüstenÂbeÂkämpÂfung und Chemikalien. Mit den Beiträgen an die GEF erfüllen die Geber unmittelbar ihre VerÂpflichÂtungen aus den UmweltÂkonÂvenÂtioÂnen. Die Verhandlungen zur alle vier Jahre anstehenden WiederÂaufÂfüllung des Fonds werden vorÂausÂsichtÂlich Anfang 2013 beginnen.
"Angesichts der HausÂhaltsÂengÂpässe in vielen GeberÂländern ist es ein amÂbiÂtioÂnierÂtes Ziel, das bisÂheÂriÂge Volumen von 4,3 Milliarden US-Dollar zu halten. DeutschÂland wird sich weiterÂhin anÂgeÂmesÂsen beteiligen. Ich wünsche mir zugleich, dass sich die aufstrebenden SchwellenÂländer stärker engagieren. Neben der Höhe des Fonds müssen wir die WirkÂsamÂkeit der vorhandenen Mittel verbessern und die EigenÂverÂantÂworÂtung der EmpfängerÂländer stärken, um die besten Ergebnisse zu erzielen", sagte Minister Niebel anlässlich des Treffens.
Kontakt:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Europahaus, Stresemannstr. 34-37
10963 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0 30) 2 50 30
Telefax: +49 (0 18 88) 5 35 35 00
Mail: poststelle@bmz.bund.de
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Datum: 12.10.2012 - 12:15 Uhr
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