Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbrück und Nebenverdienst
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Bilanz ist klar: Die Verschärfung der Transparenzregeln, die es in
dieser Form ohne den "Fall" des SPD-Kanzlerkandidaten nicht gäbe,
erweist sich noch vor ihrem Inkrafttreten als unzureichend. Ein
Nebenverdienst dieser Höhe ist mit einer zu veröffentlichen
Höchststufe von 250 000 Euro pro Jahr allenfalls annäherungsweise zu
erfassen. Steinbrück hat eine Leistung erbracht. Steinbrück hat einen
Markt. Also lautet sein Schluss: Ich habe mein Geld verdient! Kein
Einspruch. Man muss deshalb nicht die große Neid-Windmaschine
anwerfen. Aber ein sozialdemokratischer Politiker hat mit der Frage
fertig zu werden, wie weit er sich mit seinem Wohlstand von denen
entfernt, die ihn an Angela Merkels Stelle ins Kanzleramt bringen
sollen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 29.10.2012 - 19:26 Uhr
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