Neue Westfälische (Bielefeld): CSU macht Druck bei Medien
Söder überzieht
CARSTEN HEIL
ID: 755201
anstellen. Sie arbeiten in der Öffentlichkeit und müssen sich daher
auch der öffentlichen Kritik stellen. Sie berichten und kommentieren
hoffentlich mit klarer Kante und guten Argumenten. Da dürfen sie sich
nicht beklagen, wenn Objekte der Berichterstattung oder von Medien
kritisierte Menschen sich beschweren. Auch versuchen
Interessenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Druck zu
machen, versuchen ihr Anliegen in den Medien zu befördern. Das ist
Alltag. Auch bei dieser Zeitung. Dann muss der Journalist stehen. Er
muss sich nicht jedem Druck beugen, sondern seine Sicht der Dinge
darlegen, nach journalistischen Kriterien im Sinne der Leser, Hörer
oder Zuschauer entscheiden. Anders jedoch liegt der Fall bei Markus
Söder. Wenn der als Fernsehratsmitglied, sozusagen als Vorgesetzter,
Druck auf Journalisten macht, hat er überzogen. Das ist nicht mehr
Alltag, kein "normaler Vorgang", wie Söder selbst erklären lässt. Da
ist das Kräftegleichgewicht ausgehebelt. Die CSU spielt ihre Macht
gnadenlos aus, um Berichterstattung zu beeinflussen. Das tut der
Demokratie nicht gut.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.11.2012 - 18:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 755201
Anzahl Zeichen: 1414
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 203 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): CSU macht Druck bei Medien
Söder überzieht
CARSTEN HEIL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Frankfurter Rundschau: Zum US-Wahlkampf nach dem Sturm: ...
Nun wäre es einfach zu sagen: Sollen doch die Amerikaner machen, was sie wollen. Unsere Stromleitungen sind doch - meistens - wetterfest angebracht. Aber das hieße, die Realität zu leugnen. Die ist, grob gesagt , ziemlich einfach, aber folgenreich. Treibhausgase befördern den Klimawandel, de
Berliner Zeitung: Zur Steinbrück-Affäre: ...
Dabei bewegen sich die Vortrags- und Buchhonorare noch in überschaubaren Grenzen, misst man sie an den Bezügen vieler Manager und stellt diese wiederum in ein Verhältnis zu den Löhnen und Gehältern von Millionen Arbeitnehmern. Das sind olle Kamellen? Wohl wahr. Diese Missverhältnisse werde
neues deutschland: Bestsellerautor Rafik Schami glaubt an den Sieg des syrischen Aufstandes ...
»Ein Einmarsch der NATO oder auch nur der Türkei wäre katastrophal«, warnt Rafik Schami im Interview mit der Tageszeitung »neues deutschland« (Montagausgabe, 5.11.2012). Der seit 1971 in der Bundesrepublik Deutschland lebende syrische Schriftsteller betont zugleich, dass Baschar-Al Assad ni
Der Tagesspiegel: SPD will Marktwächter gegen unlautere Geschäftspraktiken ...
Die SPD will Verbraucher mit Hilfe von Marktwächtern vor unlauteren Praktiken von Unternehmen schützen. "Viele Leute sind überfordert, das für sie richtige Angebot herauszufinden", sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe, 5. Novemb




