Rheinische Post: Steinbach fordert von Polen Anerkennung der Rolle der Heimatvertriebenen
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Regierungskonsultationen am heutigen Mittwoch in Berlin hat die
Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, den
polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aufgefordert, die Rolle
der Heimatvertriebenen bei der Aussöhnung zwischen beiden Ländern
anzuerkennen. "Hier besteht ein Defizit, das es bei den meisten
unserer östlichen Nachbarländer schon lange nicht mehr gibt", sagte
Steinbach der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe). Es wäre klug, wenn die polnische Regierung dieses
Faktum positiv aufgreifen würde, erklärte Steinbach. Es seien
schließlich "die deutschen Heimatvertriebenen, die die immer breiter
werdende Brücke der Verständigung in Richtung Polen bauen",
erläuterte die Präsidentin. "Unerledigte Hausaufgaben" habe die
Regierung Tusk auch noch auf dem Feld der deutschen Sprache in Polen,
so Steinbach.
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Datum: 14.11.2012 - 00:00 Uhr
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