Neue OZ: Kommentar zu Rente
ID: 770863
Die Botschaft, die der neueste Rentenversicherungsbericht
verbreitet, klingt verheißungsvoll. Folgt man den Zahlen, die
offiziell erst morgen bekannt gegeben werden, haben die Senioren in
Deutschland mittelfristig allen Grund zur Freude, weil ihre
Altersbezüge stetig steigen. Steht ihnen also eine rosige Zukunft
bevor?
Für eine verlässliche Aussage dazu ist es bisher zu früh. Denn bei
den Prognosen handelt es sich um Modellrechnungen mit etlichen
Annahmen, also um Gleichungen mit zahlreichen Unbekannten. Dazu
gehört zum Beispiel die Entwicklung der Konjunktur, der
Beschäftigtenzahlen und der Lebenserwartung. Zum Jubel gibt es daher
angesichts der Ungewissheit noch keinen Grund.
Den 20 Millionen Rentnern in Deutschland ist allerdings eine
Erhöhung zu gönnen, mussten sie doch von 2004 bis 2010 vier
Nullrunden hinnehmen. Doch Klarheit darüber bekommen sie erst im
kommenden Jahr.
Immerhin ist schon jetzt eine positive Tendenz erkennbar. Die
Renten folgen mit Verzögerung der Entwicklung bei den Löhnen. Und
weil die Wirtschaftslage hierzulande derzeit relativ günstig ist,
profitieren davon auf mittlere Sicht auch die meisten Ruheständler.
Das Problem der drohenden Altersarmut ist damit jedoch nicht
gelöst. Zwar ist die Versuchung groß, mit plakativen Vorschlägen in
den Wahlkampf zu ziehen. Mehr gedient ist den Rentnern aber mit einem
fraktionsübergreifenden Konsens.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.11.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 770863
Anzahl Zeichen: 1765
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 200 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Rente"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Brandschutz/Behindertenheim ...
Was bleibt, sind Angst und Scham Ein Feuer tötet 14 Menschen. Am Tag danach herrschen eine hilflose Trauer um die Toten und das Mitgefühl mit den Verletzten und den Angehörigen, deren Leben nie mehr sein wird, wie es war. Kein Wort, auch kein Zeitungskommentar nimmt ihnen den Schmerz. T
Neue OZ: Kommentar zu Islamverbände/Niedersachsen/Uwe Schünemann ...
Etwas unaufgeregter, bitte! Zwischen den islamischen Dachverbänden in Niedersachsen und Innenminister Uwe Schünemann kriselt es seit Langem. Zuletzt hat der CDU-Politiker Muslime durch sein Antiradikalisierungsprogramm verärgert. Mit einer Checkliste, anhand derer potenzielle Islamisten e
Weser-Kurier: Zur Kritik muslimischer Verbände an Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 27. November 2012: ...
Natürlich, es gibt inzwischen Islamunterricht an den Schulen, es gibt einen Islam-Studiengang an der Universität Osnabrück, es gibt muslimische Seelsorge in Gefängnissen, und auch muslimische Bestattungen sind zufriedenstellend geregelt. Dafür gebührt der schwarz-gelben Landesregierung zu
Weser-Kurier: Zum Rücktritt von Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 27. November 2012: ...
Der Knall ist lauter als erwartet - denn überraschend hat eine Senatorin das Handtuch geworfen. Dass es knallen musste, das indes war schon seit Jahren klar. Da konnte die vorherige und kann die momentane Regierung des Landes Bremen noch so viel Zuversicht verbreiten. Um den Sanierungskurs einz




