Mitteldeutsche Zeitung: zu Unterhaltsrecht

Mitteldeutsche Zeitung: zu Unterhaltsrecht

ID: 775110
(ots) - Frauen haben nur noch bis zum dritten Geburtstag des
Kindes Anspruch auf Unterhalt vom Ex-Gatten. Der Geschiedene muss nur
dann weiterhin Unterhalt zahlen, wenn sie gut begründen können, warum
ein Vollzeitjob nicht mit der Kinderbetreuung vereinbar ist. Ziel der
Reform war es, der traditionellen Hausfrauenehe den Garaus zu machen.
Das ist gelungen. Doch das neue Unterhaltsrecht hatte einen großen
Makel. Was ist mit den Frauen, die im Vertrauen darauf, dass ihr
Ex-Mann bei einer Scheidung für ihren Unterhalt sorgen wird, vor 20
Jahren ihren Beruf aufgegeben haben? Diese Frauen waren die großen
Verliererinnen des neuen Unterhaltsrechts. Es ist deshalb nur richtig
und fair, wenn Richter bei der Berechnung des Unterhalts künftig
stärker die Dauer der Ehe berücksichtigen müssen.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Altmaier und Klimagipfel Rheinische Post: Machtkampf inÄgypten

Kommentar Von Godehard Uhlemann
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.12.2012 - 20:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 775110
Anzahl Zeichen: 993

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Halle



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Unterhaltsrecht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Anwalt von Weihnachtsmarkt-Opfern rechnet mit Millionenklagen gegen Stadt Magdeburg ...
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.

Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei

AfD-Kandidat hat Ärger mit Arbeitgeber: Dienstpflichten verletzt? ...
Gegen den AfD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Saalekreis (Sachsen-Anhalt), Uwe Arendt, hat die Polizei-Inspektion Halle disziplinarische Ermittlungen eingeleitet. Der 58-jährige Kriminalhauptkommissar soll während einer mehrmonatigen Krankschreibung gegen seine Pflichten als Beamter verst


Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung


Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Koalition plant neues Unterhaltsrecht Politik ohne Kompass THOMAS SEIM ...
Die Bundesregierung plant ein neues Unterhaltsrecht. In den Entwürfen des entsprechenden Gesetzes ist vom Gebot einer nachehelichen Solidarität die Rede. Das ist ein interessanter Begründungszusammenhang für die Neuerung. Bislang konnte ein Bundesbürger oder eine Bundesbürgerin davon ausgeh

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Inklusion Gutes gut einstielen BERNHARD HÄNEL ...
Gemeinsames Lernen von Schülern mit und ohne Behinderung ist das Gebot der Stunde. Zu lange wurde das Thema auf die lange Bank geschoben. Ein Versäumnis, das sich rächen könnte. Plötzlich wird Druck gemacht und aufs Tempo gedrückt. Das steigert die Gefahr, dass Gutes nicht gut eingestielt

Südwest Presse: Kommentar zu Nahost ...
Wie soll man das bezeichnen, was sich am Wochenende vor dem ägyptischen Verfassungsgericht abgespielt hat? Als Fortsetzung von Präsident Mursis Dekreten mit anderen Mitteln? Tausende Islamisten blockierten die Zugänge zu dem Gerichtsgebäude und bildeten eine so handgreifliche Drohkulisse, da

Westfalenpost: Im Einzelfall ist Fairness oft schwierig Von Winfried Dolderer ...
Das ist das Elend des Reformeifers. Gut gemeint ist er immer. Welcher Politiker nimmt schon eine Reform in Angriff in der erklärten Absicht, bestehende Verhältnisse zu verschlechtern? An Risiken und Nebenwirkungen haben Betroffene oft nachhaltig zu tragen. Als die Große Koalition vor fünf


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z