Information Factory: 10 Erfolgstreiber für 360°-Feedbackprozesse im Unternehmen
1. Kommunikation: Häufig besteht sowohl bei Führungskräften als auch bei Mitarbeitern Skepsis gegenüber 360°-Feedbacks. Die Befragungen müssen deshalb vom Top-Management des Unternehmens unterstützt und befürwortet werden. Alle Beteiligten müssen umfassend über Sinn und Zweck der Befragung sowie die einzelnen Schritte informiert werden.
2. Freiwilligkeit: Die Teilnahme an der Befragung muss für alle Beteiligten freiwillig sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Feedbackgeber keine ehrliche Rückmeldung geben oder sich die Führungskräfte Gefälligkeitsurteile organisieren.
3. Multiperspektive: Der Abgleich zwischen Fremd- und Eigeneinschätzung wird umso aussagekräftiger je mehr Teilnehmer und Perspektiven in die Befragung einbezogen werden. Neben den Mitarbeitern können das Kunden, Kollegen auf derselben Hierarchieebene oder der eigene Vorgesetzte sein.
4. Vertraulichkeit: Führungskräfte lassen sich nur auf 360°-Befragungen ein, wenn sichergestellt ist, dass die Ergebnisse vertraulich sind und ausgeschlossen ist, dass sie in falsche Hände geraten.
5. Anonymität: Nur wenn sich die Feedbackgeber frei und ohne Angst vor Sanktionen äußern, liefert ein 360°-Feedback brauchbare Erkenntnisse für die Führungskräfteentwicklung. Deshalb muss ein Rückschluss zwischen einzelnen Antworten und Feedbackgebern ausgeschlossen sein. Das können moderne Softwaretools mithilfe definierter Anonymitätsgrenzen sicherstellen.
6. Kompetenzmodell: Die Feedbackfragen müssen sich an den im Unternehmen für Führungskräfte gültigen Standards und Normen orientieren. Nur so lassen sich aus einem Feedbackprojekt verwertbare Erkenntnisse für die Führungsentwicklung ableiten.
7. Geringer Zeitaufwand: Die Teilnahme an einer 360°-Feedbackbefragung darf mit keinem großen Zeitaufwand verbunden sein. Der Fragebogen sollte innerhalb von 20 Minuten beantwortet werden können.
8. Ergebnisbericht: Nach Abschluss der Befragung sollten die Ergebnisse schnellstmöglich vorliegen. Dabei sollten die Berichte intuitiv verständlich sein und den Vergleich zwischen Fremd- und Selbsteinschätzung anschaulich darstellen.
9. Follow-up: An die Befragung sollte sich ein umfassendes, individuelles Follow-up für die Feedbacknehmer anschließen. Dabei sollten Unternehmen die Führungskräfte nicht alleine lassen, sondern ihnen Unterstützung bei der Interpretation der Ergebnisse und bei der Auswahl passender Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Führungsleistung anbieten.
10. Benchmarks: Aggregierte Berichte über die einzelnen Benchmarkgruppen (z.B. Top-Management, einzelne Abteilungen), ermöglichen es der Personalabteilung, Stärken und Entwicklungsfelder der jeweiligen gesamten Einheit zu identifizieren und so im Rahmen der Personalentwicklung gezielte Maßnahmen zu implementieren.
"Viele Unternehmen schicken ihre Führungskräfte auf teure Seminare oder Coachings, um die Führungsleistung zu verbessern. In der Regel setzen sich Führungskräfte bei solchen Maßnahmen aber nicht mit ihrem eigenen Verhalten in der Praxis auseinander - und erhalten deshalb keine Vorstellung davon, was sie eigentlich gut machen bzw. wo sie Verbesserungsbedarf haben. 360°-Feedbackbefragungen sind deshalb eine lohnende Alternative dazu. Der Abgleich von Selbst- und Fremdeinschätzung bringt Stärken und Schwächen zum Vorschein, auf deren Basis Führungskräfte gezielt gefördert werden können," sagt Claudia Conrads, Geschäftsführerin von Information Factory.
Mehr zu Information Factory und ihren Lösungen gibt es unter www.information-factory.com.
Informationen zur Feedbacksoftware HR Flower stehen unter www.hr-flower.de zur Verfügung.
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Information Factory ist ein Beratungsunternehmen und Softwarehaus für Lösungen für die Wissensarbeit in mittelständischen Unternehmen ab 200 Mitarbeitern und Konzernen. Einen Schwerpunkt bilden die Durchführung und Auswertung von Online-Befragungen im Human-Resources-(HR-)Umfeld. Die aus Mitarbeiterbefragungen, Stimmungsbarometer, 90- bis 360°-Feedbacks, Leistungsbeurteilungen, Vorgesetztenbewertungen oder Kundenbefragungen gewonnenen Informationen nutzen Unternehmen für die erfolgreiche Umsetzung ihre Geschäftsstrategie.
Zu den Kunden von Information Factory zählen namhafte Unternehmen wie Volkswagen, Daimler, Audi, DKV, HUK24, Migros, Interhyp, SAM, Postbank, UBS, Zürcher Kantonalbank, die Universität St. Gallen sowie Organisationen der öffentlichen Verwaltung. Information Factory hat Standorte in Nürnberg und Zürich und beschäftigt insgesamt 50 Mitarbeiter.
www.information-factory.com.
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Datum: 11.12.2012 - 16:06 Uhr
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