Kölner Stadt-Anzeiger: Uhl: Deutsche Staatsbürgerschaft von Salafisten eventuell aberkennen - Schn

Kölner Stadt-Anzeiger: Uhl: Deutsche Staatsbürgerschaft von Salafisten eventuell aberkennen - Schneller ausweisen

ID: 781469
(ots) - Köln. Der innenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat vor dem Hintergrund
der jüngsten Festnahmen in Bonn gefordert, Salafisten auszuweisen.
"Die Mehrheit der Salafisten kann nicht ausgewiesen werden, weil sie
eingebürgert wurden", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwoch-Ausgabe). "Man muss sich die ganzen Einbürgerungsakten aus
den Ländern deshalb noch einmal ansehen und fragen, ob womöglich
falsche Angaben gemacht wurden. Wenn ja, dann könnte man ihnen die
deutsche Staatsbürgerschaft wieder aberkennen. Bei nicht
eingebürgerten Salafisten stellt sich die Frage, ob wir die
Ausweisungs-Hürde bei gewaltbereiten religiösen Fanatikern senken
können." Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang
Bosbach (CDU), erklärte, die Tatverdächtigen seien "alte Bekannte".
Auch er sprach sich für die erleichterte Ausweisung von Salafisten
aus. Laut Aufenthaltsgesetz könnten bisher nur Ausländer ausgewiesen
werden, die zur Durchsetzung politischer Ziele Gewalt einsetzen oder
bejahten, so Bosbach. Dies müsse auch bei der versuchten Durchsetzung
religiöser Ziele möglich sein. In Paragraf 54 des Aufenthaltsgesetzes
heißt es: "Ein Ausländer wird in der Regel ausgewiesen, wenn er die
freiheitliche demokratische Grundordnung oder die Sicherheit der
Bundesrepublik Deutschland gefährdet oder sich bei der Verfolgung
politischer Ziele an Gewalttätigkeiten beteiligt oder öffentlich zur
Gewaltanwendung aufruft oder mit Gewaltanwendung droht."



Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Produktion
Telefon: 0221 224 3157



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Lausitzer Rundschau: Noch nicht gut genug

Zu neuen Bildungsstudienüber deutsche Schüler Badische Neueste Nachrichten: Neuer Krisenherd
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.12.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 781469
Anzahl Zeichen: 1782

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Köln



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 264 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kölner Stadt-Anzeiger: Uhl: Deutsche Staatsbürgerschaft von Salafisten eventuell aberkennen - Schneller ausweisen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Evangelischer Militärbischof dringt auf Ausweitung der Militärseelsorge - Bernhard Felmberg: Wir müssen mitwachsen ...
Köln. Der Evangelische Militärbischof für die Bundeswehr, Bernhard Felmberg, dringt auf eine Verstärkung der Militärseelsorge in der vergrößerten Bundeswehr. "Wenn auch bei einer größerer werdenden Truppe die hohe Zufriedenheit mit der Militärseelsorge erhalten bleiben soll, müssen w

Reiche weist Kritik an Heizgesetz zurück -"Würde mir um die Gaspreise keine Sorgen machen" ...
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat erstmals auf die zum Teil scharfe Kritik am Entwurf für das neue Heizgesetz reagiert. Vorwürfe, auch aus der eigenen Partei, das Gesetz verstoße gegen das Grundgesetz, ließ sie nicht gelten. "Selbstverständlich haben wir die zuständig

Staatsanwaltschaft klagt zwei Polizeibeamte aus Bonn wegen Verrats von Dienstgeheimnissen an Mitglieder von Kölner Drogenbande an ...
Im Nachgang zum Kölner Drogenkrieg hat die Staatsanwaltschaft zwei Polizeibeamte und drei weitere mutmaßliche Kriminelle beim Kölner Landgericht angeklagt. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) aus Justizkreisen erfuhr, soll ein 25-jähriger Polizeikommissar aus Bonn in zeh


Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger


Lausitzer Rundschau: Noch nicht gut genug Zu neuen Bildungsstudienüber deutsche Schüler ...
Als die erste Pisa-Studie vor nunmehr mehr als zehn Jahren veröffentlicht wurde, ging ein Aufschrei durch die Nation. Ausgerechnet im Land der Dichter und Denker grassierte eine Bildungskatastrophe. Es war ein durchaus heilsamer Schock. Denn seitdem hat sich vieles zum Positiven verändert. Nic

Rheinische Post: Tibeter ohne Hoffnung ...
Kommentar von Matthias Beermann Wie weit muss man einen Menschen treiben, bis er sich mit Benzin übergießt und anzündet? Was muss in einer 17-Jährigen vorgehen, die ihrem jungen Leben auf diese grausame Weise ein Ende setzt? Für Chinas Führung sind die Tibeter, die sich aus Protest gege

Neue Westfälische (Bielefeld): Leistungsvergleich der Grundschüler Das Glas ist halbvoll BERNHARD HÄNEL ...
Auch wenn das Ergebnis bei den Grundschulstudien nicht herausragt, so ist das Glas zumindest halbvoll und nicht halbleer. Denn in der Primarstufe können die Schüler weitgehend mithalten mit der vergleichbaren internationalen "Konkurrenz". Doch nur der Durchschnitt ist gut. Oben und un

Rheinische Post: Gute Schüler ...
Kommentar von Eva Quadbeck Als Erstes muss man festhalten, dass die Ergebnisse der Grundschulstudien zu den Leistungen beim Lesen, Rechnen und in der Naturwissenschaft erfreulich sind. International oberes Drittel - das kann sich sehen lassen. Besonders erfreulich ist, dass die Kinder aus Migr


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z