Mitteldeutsche Zeitung: zur Bankenunion
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Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi, notfalls unbegrenzt
Staatsanleihen aufzukaufen, nähert sich Euroland einem Gebilde, das
funktionieren kann, einer Währungsunion samt Wirtschaftsunion. Was
noch fehlt, ist die demokratische Fundierung auf europäischer Ebene,
damit das Europäische Parlament Entscheidungen treffen kann und nicht
alle Macht bei Regierungschefs in Hinterzimmern liegt. Gehen die
Staaten diesen Weg weiter, tritt ein, was außer Altkanzler Helmut
Kohl nur wenige für möglich gehalten haben: Dass die Währungsunion
eines Tages in der politische Union mündet. Heute wissen wir: münden
muss.
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Hartmut Augustin
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Datum: 13.12.2012 - 19:25 Uhr
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