MPC MS RIO ALSTER Schiffsfonds in der Insolvenz
ID: 784167
Laut aktueller Presseberichte musste im Zuge der Schifffahrtskrise ein weiterer Schifffonds den Gang vor das Insolvenzgericht antreten. Diesmal handelt es sich um den 2004 aufgelegten Schiffsfonds MS RIO ALSTER aus dem Hause MPC Capital. Den Anlegern droht nun der Totalverlust des investierten Kapitals.
Betroffene Anleger sollten sich nicht mit dieser Situation abfinden, sondern aktiv werden und einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen. Dieser kann die Beteiligung überprüfen und feststellen, ob gegebenenfalls Schadensersatzansprüche des Anlegers bestehen. Sollten Anleger von der beratenden Bank oder dem Anlagevermittler nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schifffonds aufgeklärt worden sein, bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung.
Unseren Recherchen zufolge wurden zahlreiche Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden die Schiffbeteiligungen häufig als eine „sichere Kapitalanlage“ empfohlen. Auf die bestehenden Risiken, wie den Totalverlust, die Höhe der Weichkosten oder die Ungeeignetheit als Altersvorsorge wurde in der Regel bei den Beratungsgesprächen nicht hingewiesen. Aufgrund der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestehen in solchen Fällen gute Chancen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Diese können gegen die beratende Bank, den Anlagevermittler, aber auch gegen die Initiatoren des Fonds und dessen Vertrieb gerichtet werden.
Angesichts der drohenden Verjährung von Schadensersatzansprüchen sollten sich die betroffenen Anleger umgehend an einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden, um ihre Ansprüche und Handlungsmöglichkeiten prüfen zu lassen.
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Die Kanzlei ist seit Jahrzehnten im Schwerpunkt im Kapitalanlagerecht tätig. Betroffene Anleger erhalten kompetente Beratung in den verschiedenen Rechtsgebieten. Der Autor ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und hat in langjähriger Tätigkeit zahlreiche Anleger gegenüber Banken und Finanzdienstleistern vertreten.
Datum: 15.12.2012 - 10:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Stefan A. Seitz
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München
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Kategorie:
Geldanlage
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„Bei der Vermittlung von Schiffsfonds unterlaufen den beratenden Banken oder einer Fondsgesellschaft häufig Fehler. Diese können unter Umständen Schadensersatzansprüche für den Anleger auslösen. Zu den Beratungsfehlern zählt beispielsweise eine fehlende Aufklärung darüber, dass es sich be
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