Singende Frösche und Beelzebub-Fledermäuse
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Unbekannter Mekong: WWF-Report stellt 126 neu entdeckte Arten vor
Durchschnittlich wurden in der Mekong-Region 2,5 neue Arten pro Woche neu beschrieben. „Noch immer scheint die hohen biologische Vielfalt in Südostasien für Überraschungen gut zu sei. Doch wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwinden, bevor wir sie überhaupt kennen”, warnt Stefan Ziegler. Die Lebensräume entlang des Mekongs seien durch den Bau von Straßen, Dämmen und schnell wachsende Städte bedroht. Bereits heute fänden sich 70 Prozent der Säugetierarten, die nur dort vorkommen, auf der Roten Liste. Bedroht sind beispielsweise der Indochinesische Tiger und der Asiatische Elefant.
Ziel müsse es ein, so der WWF, die Mekong-Region mit Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft grenzüberschreitend und dauerhaft zu schützen. Intakte Ökosysteme kämen auch den Bewohnern der Region zugute. So würden etwa viele der geplanten Mega-Wasserkraftanlagen nicht nur die Artenvielfalt bedrohen, sondern auch die Ernährungssicherheit gefährden. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Laos die Bauarbeiten an der Xayaburi-Staudammanlage am Mekong nun doch massiv vorantreibt. Damit unterläuft das Land die vertraglichen Vereinbarungen mit den Mekong-Anrainern Thailand, Kambodscha und Vietnam, Wasserkraftprojekte im Hauptarm des Mekong nur in gegenseitiger Übereinstimmung zu verwirklichen.
Hintergrund: Der aktuelle WWF-Bericht „Extra Terrestrial“ (http://bit.ly/extra-terrestrial-2012, PDF) ist der fünfte Report der Naturschutzorganisation zu neu entdeckten Arten. Insgesamt wurden seit 1999 über 1.600 neue Tier- und Pflanzenarten in der Region „Greater Mekong“ erstmalig wissenschaftlich beschrieben. Neu hinzugekommen sind dieses Mal 82 Pflanzen, 21 Reptilien, 13 Fische, fünf Amphibien und fünf Säugetiere.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Immo Fischer
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Datum: 18.12.2012 - 16:13 Uhr
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