Blutige Weihnachten in Afrikas Savannen / Wilderei-Massaker an Elefanten und Nashörnern rund um die

Blutige Weihnachten in Afrikas Savannen / Wilderei-Massaker an Elefanten und Nashörnern rund um die Feiertage erwartet

ID: 788208
(ots) - Der WWF Deutschland warnt vor blutigen Weihnachts-
und Silvestertagen in den Naturschutzgebieten Afrikas. Traditionell
erreicht die Wilderei in dieser Zeit einen Höhepunkt. In Südafrika
steht vor allem das Nashorn im Fadenkreuz der Wilderer. "Die
Statistik der vergangenen Jahre zeigt, dass rund um die Feiertage,
wenn in Südafrika Sommersaison ist, die Wilderei dramatisch ansteigt.
Denn in den freien Tagen zwischen den Jahren strömen viele Besucher
in die Nationalparks, während zugleich viele Ranger bei ihren
Familien zuhause wohlverdient Weihnachten feiern. So profitieren die
Wilderer von dem Trubel und der geringeren Überwachung und können
öfter unbeobachtet zuschlagen", sagt Brit Reichelt-Zolho,
Afrika-Referentin des WWF Deutschland.

Südafrika ist Heimat von 80 Prozent aller Nashörner weltweit. Rund
25.000 Tiere leben dort derzeit. Doch aufgrund ihres
charakteristischen Horns sind sie sehr gefährdet. Rhino-Horn-Konsum
gilt in Vietnam seit einigen Jahren als schick, seitdem explodiert
die Nachfrage. Bis zu 20.000 Euro zahlen vietnamesische Händler für
ein Kilogramm Horn, das sie zu Pulver vermahlen als
Krebs-Therapeutikum oder Wohlfühl-Mittel gegen Kater verkaufen.
Während im Jahr 2007 nur 13 Tiere gewildert wurden, sind es
mittlerweile zwei pro Tag. Im Jahr 2012 wurden bislang 633 Nashörner
in Südafrika getötet, davon 395 alleine im Krüger Nationalpark (Stand
19. Dezember).

In Zentralafrika erleidet der Elefant ein ähnliches Schicksal.
Zwischen 1995 und 2007 soll sich die Population der Tiere in der
Region mehr als halbiert haben. Nach aktuellem Stand sind seit Anfang
2012 weit über 10.000 Elefanten aus den Wäldern und Savannen
verschwunden Um die Elefanten-Wilderei zu bekämpfen hat Kamerun vor
einem Monat 600 Soldaten abkommandiert. Noch in den 1970 Jahren
streiften beispielsweise durch die nord-östlichen Teile der


Zentralafrikanischen Republik bis zu 35.000 Tiere, heute sollen es
nur noch 50 sein. Grund dafür ist der starke Nachfrageboom aus Asien
in den letzten Jahren. Elfenbein gilt dort als Statussymbol.

Vor den Festtagen steigt der Wildereidruck in Zentralafrika
zusätzlich, da Elefantenfleisch neben anderem Wildtier als
Delikatesse gilt und als Festtagsschmaus auf den Tisch kommt.

Weitere Informationen:

Bildmaterial unter:
https://photos.panda.org/gpn/external?albumId=4273 (Elefant)
https://photos.panda.org/gpn/external?albumId=4272 (Nashorn)
https://photos.panda.org/gpn/external?albumId=4342 (China, Thailand,
Vietnam Abnehmerländer)

http://www.wwf.de/wildtiermafiastoppen/



Pressekontakt:
WWF World Wide Fund For Nature
Sylvia Ratzlaff
Telefon: 030 / 311 777 467
E-Mail: sylvia.ratzlaff@wwf.de

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Datum: 23.12.2012 - 11:00 Uhr
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