neues deutschland: EU-Parlamentarier Händel kritisiert neoliberalen EU-Binnenmarkt
ID: 788864
Europa, schreibt der Europaabgeordnete Thomas Händel (LINKE) in einem
Gastbeitrag für die Tageszeitung "neues deutschland"
(Freitagausgabe). Anlässlich des bevorstehenden 20. Jahrestages des
Inkrafttretens des Europäischen Binnenmarktes kritisiert Händel
Sozialabbau und den Anstieg von Armut in Europa, der nicht erst seit
Ausbruch der Krise zu verzeichnen sei. "Ein Binnenmarkt, der stetig
zu Lasten der Mehrheit der Menschen in Europa die Vermögen einiger
weniger mehrt, wird auf Dauer jegliche Legitimation in der
Bevölkerung verlieren." Nötig sei nun die "Ausformulierung eines
überzeugenden Konzepts einer demokratisch kontrollierten
wirtschaftlichen Zukunftsentwicklung für Europa". Den Gewerkschaften
misst der Europaabgeordnete dabei eine besondere Bedeutung bei.
"Gerade in einer Phase, in der das europäische Projekt auf dem
gesellschaftlichen Prüfstand steht, braucht es eine starke,
europäische und grenzüberschreitend solidarische Stimme, die das
neoliberale Binnenmarktmodell in Frage stellt und auch vor harten
Auseinandersetzungen nicht zurückschreckt", so Händel. Zur
Realisierung eines linken europäischen Zukunftsmodells brauche es
jedoch andere politische und parlamentarische Mehrheiten.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.12.2012 - 14:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 788864
Anzahl Zeichen: 1532
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: EU-Parlamentarier Händel kritisiert neoliberalen EU-Binnenmarkt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Neue OZ: Kommentar zu USA ...
Weniger Hollywood, mehr Solidität Es klingt dramatisch: Sollten die USA bis Neujahr keine Einigung im Haushaltsstreit erzielen, würden automatisch Steuern kräftig erhöht und die Sozialausgaben gesenkt werden, weil Gesetze aus der Bush- und Clinton-Ära nun auslaufen. Den Vereinigten Staat
Neue OZ: Kommentar zu Italien/Monti ...
Gefährliches Spiel Was macht er da bloß, Italiens zurückgetretener Ministerpräsident Mario Monti? Einerseits bekundet er, sein Land auch weiterhin durch die Euro-Krise führen zu wollen. Andererseits möchte er nicht als Spitzenkandidat einer Partei bei der Parlamentswahl antreten. Das is
Westfalenpost: Weltweiter Umgang im Waffen ...
Weihnachten ist vorüber, und in den Vereinigten Staaten (und nicht nur dort) lagen mutmaßlich wieder abertausende Waffen und Ballerspiele aller Art auf den Gabentischen. Derweil raufen sich die Vereinten Nationen verzweifelt zusammen, um erneut ein weltweites Abkommen zum Waffenhandel auf den
WAZ: 2013 geht es Europa schlecht - Leitartikel von Ulrich Reitz ...
Es steht wirklich schlecht um Europa. Und Besserung im neuen Jahr ist nicht in Sicht. Der Friedensnobelpreisträger leidet. Weshalb ist das so? Und wie kommt es zu dem Widerspruch von äußerem Schein und inneren Elend? Der letzte Europa-Gipfel, auf dem die nächsten großen Reformschritte besch




