Mitteldeutsche Zeitung: zu Unisex-Tarifen
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Einführung der neuen Tarife Männer zwar deutlich mehr zahlen müssen
als zuvor, Frauen aber nicht oder kaum weniger. Man schröpft eine
Hälfte der Bevölkerung unter dem Vorwand, der anderen Gerechtigkeit
angedeihen zu lassen. Jedoch ist diese Praxis derart dreist, dass sie
keinen Bestand haben dürfte. Seriöse Anbieter werden spürbar
geringere Tarife anbieten und Kunden gewinnen. Sollte dieser
Mechanismus ausbleiben, könnten illegale Preisabsprachen ein Grund
sein - ein Fall für Bundesversicherungsamt und Bundeskartellamt. Für
die Branche wäre der Imageschaden immens. Vielleicht besinnt man sich
noch.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 10.01.2013 - 20:04 Uhr
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Politik & Gesellschaft
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