Rheinische Post: ThyssenKrupp - ein Konzern von gestern
= Von Antje Höning
ID: 794930
Spitzengewerkschafters Bertin Eichler, dass er sich von einem
Krisenkonzern zu Luxusreisen hat einladen lassen. Der Vorgang verrät
aber noch mehr über das Klima in dem Unternehmen, das im 21.
Jahrhundert noch nicht angekommen ist. Während viele Konzerne erkannt
haben, dass nicht alles legitim ist, was legal ist, wird bei
ThyssenKrupp weiter der Stil der alten Ruhrbarone gepflegt. Alles ist
erlaubt, was dem Geschäft zu dienen verspricht. Kritiker werden durch
Zuwendungen gewogen gemacht, Konkurrenten mit Preisabsprachen umarmt.
Doch so funktioniert Wirtschaft heute nicht mehr. Folglich werden die
Verluste in Essen immer größer, wird die Liste der Skandale immer
länger. Das wird zum Problem für Gerhard Cromme. Seit über zehn
Jahren führt der Mann, der sich als Chef der Kommission für saubere
Geschäfte einen Namen machte, den Aufsichtsrat. Jenes Gremium, das
weder Misswirtschaft noch Missverhalten verhindern konnte. Noch
schützt Cromme, dass die Legende Berthold Beitz ihn zum Chef der
mächtigen Krupp-Stiftung machen will. Doch wenn ThyssenKrupp wirklich
den Neuanfang will, den Konzernchef Hiesinger versprach, wird das
nicht mit Cromme gehen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.01.2013 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 794930
Anzahl Zeichen: 1446
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 284 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: ThyssenKrupp - ein Konzern von gestern
= Von Antje Höning"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Sozialer Rentenzuschlag = Von Birgit Marschall ...
Wer jahrzehntelang in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll höhere staatliche Altersbezüge haben als derjenige, der weniger bis nichts eingezahlt hat und auf die Grundsicherung im Alter angewiesen ist. Das ist im Prinzip eine Selbstverständlichkeit. Und es ist das Verdienst der Sozialminister
Rheinische Post: Die Zypern-Falle = Von Martin Kessler ...
Die Hilfen für das von der Pleite bedrohte Zypern mögen im Vergleich zu den anderen Euro-Krisenstaaten mit 17 Milliarden verhältnismäßig gering ausfallen. Brisant sind sie trotzdem. Denn erstmals sollen deutsche Steuerzahler für ein Land aufkommen, das als Oase für Schwarzgeld aus aller W
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Organspendeskandal ...
SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach nannte es einen Einzelfall, als 2012 an der Uniklinik Göttingen Manipulationen bei der Organzuteilung bekannt wurden. Inzwischen ist klar: Auch die Uniklinik Leipzig, das Münchener Klinikum Rechts der Isar und das Uniklinikum Regensburg haben ihre Unschuld ver
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Unisex-Tarife ...
Die Kunden können nur hoffen, dass die Konkurrenz in der Versicherungsbranche dafür sorgt, dass die Tarife nicht ausufern. Speziell den Männern bleibt ein kleiner Trost. Bei Kfz-Versicherungen hat sich das Verhältnis umgedreht. Frauen, die bisher von ihrem umsichtigeren Fahrverhalten profiti




