Frankfurter Neue Presse: Hier geht Kurt. Cornelie Barthelmeüber den Abgang des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten.
ID: 796664
Körper eine sehr und manchmal zu empfindliche Seele verbirgt, eine
die schwer und lange übelnehmen kann, so versteckt er hinter seiner
Leutseligkeit - die man speziell für ihn besser getrennt schreiben
müsste: leut-selig - einen sehr präzise arbeitenden sechsten Sinn.
Den für Machtgewinn. Und Machterhalt. Zwar, wie immer, wenn einer
regiert, patzte auch Kurt Beck. Und wie immer, wenn das Regieren dann
sehr lange dauert, verwechselte er berechtigte Kritik zunehmend mit
Miesmacherei. Am Ende aber schafft er einen Coup. Ein bisschen
widerwillig wohl. Und eventuell sogar eher versehentlich. Denn Kurt
Beck geht nicht nur, ehe alle laut sagen, eigentlich müsste er. Er
hat außerdem, anders als die meisten lange Mächtigen, Jüngere neben
sich stark werden lassen. Die CDU jammert jetzt schon, wenn sie nur
an das Duell Julia Klöckner gegen Malu Dreyer denkt. Kurt Beck aber
lernt gerade, dass ein Rücktritt sich zunehmend großartig anfühlen
kann.
Pressekontakt:
Frankfurter Neue Presse
Chef vom Dienst
Peter Schmitt
Telefon: 069-7501 4407
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.01.2013 - 17:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 796664
Anzahl Zeichen: 1247
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt am Main
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 203 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Neue Presse: Hier geht Kurt. Cornelie Barthelmeüber den Abgang des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Neue Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Neue Presse
Parlamentarischer Staatssekretär Otto eröffnet in Dubai die Intersec 2013 ...
In Dubai wurde heute die Intersec 2013 durch Sheikh Mansoor bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, einen Sohn des Emirs von Dubai und Vizepräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, und den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Hans-Joachim Otto er
tz München: Die CSU macht auf Sozi: Wie auf einem Geisterschiff ...
Man hat schon einige Wendungen der CSU bestaunen dürfen, trotzdem reißt's den politischen Beobachter immer wieder aufs Neue angesichts der Kapriolen der Seehofer-Partei. Nun ist sie also auch noch für den Mindestlohn! Offenbar war die Angst des Populisten aus der Staatskanzlei groß, sein
Berliner Zeitung: Zur Doppelrolle von Matthias Platzeck als Ministerpräsident und BER-Aufseher: ...
Natürlich bieten die Lage am Bau wie die Vorgeschichte Platzecks auch Chancen. Auf einen Erfolg des Flughafens würden derzeit nur Hasardeure wetten. Auf Platzeck ruhen Hoffnungen, aber keine Heilserwartungen wie 2005 in der SPD. Dennoch: Indem er die Ämter als Chefaufseher und Regierungschef z
Frankfurter Rundschau: Zum Treffen zwischen Politik und DGB: ...
Die Mitgliederzahlen schrumpfen ein wenig langsamer. Goldene Gewerkschaftszeiten also? Nicht wirklich. Die Zahl der Minijobs ist erheblich gestiegen, der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse hat zugenommen. Der neoliberale Politiktrend ist gerade durch einen Gerechtigkeitstrend abgelöst w




