Westdeutsche Zeitung: 50 Jahre Elysée-Vertrag =
von Martin Vogler
ID: 800871
zueinander. Wunderbar, dass sich die Atmosphäre zwischen Merkel und
Hollande dermaßen verbessert. Zwar wird es nie eine dicke persönliche
Freundschaft zwischen dem Sozialisten aus Paris und der Konservativen
aus Berlin geben, aber immerhin ist Herzlichkeit zu spüren. Vor
wenigen Monaten noch schien das unmöglich. Zu tief war bei Hollande
die Verletzung durch die deutsche Kanzlerin, als sie sich im
französischen Wahlkampf ungeschickt deutlich auf die Seite des
Amtsinhabers Sarkozy geschlagen hatte. Diese Annäherung zwischen den
beiden wichtigsten Politikern Europas, die hoffentlich von echtem
Vertrauen geprägt ist, hilft dem gesamten Kontinent. Denn nur wenn
Frankreich und Deutschland an einem Strang ziehen, geht es in Europa
voran. Angesichts der Schwierigkeiten, die sich wegen einer leider zu
schnell gewachsenen Europäischen Gemeinschaft ergeben, ist der
Schulterschluss Paris-Berlin von enormer Wichtigkeit. Wie gut diese
Achse funktioniert, zeigt angesichts des gestrigen Jubiläums ein
Blick zurück: Vor 50 Jahren stand die Aussöhnung zwischen den
sogenannten Erbfeinden im Mittelpunkt. Eine Aufgabe, die zum Glück
schon lange und gründlich gelöst ist.
Pressekontakt:
Westdeutsche Zeitung
Nachrichtenredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2370
redaktion.nachrichten@westdeutsche-zeitung.de
www.wz-newsline.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.01.2013 - 19:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 800871
Anzahl Zeichen: 1599
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 191 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westdeutsche Zeitung: 50 Jahre Elysée-Vertrag =
von Martin Vogler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Von Lothar Leuschen Reformen sind schwierig in Deutschland. Bauen oder Sanieren dauert immer länger und wird immer teurer. Autos aus der deutschen Autoschmiede entpuppen sich international zunehmend als Ladenhüter. Und jetzt kann Deutschland nicht einmal mehr Elfmeter schießen. Quo vadis, Wirtsc
Kommentar/WZ zur ersten Sitzung des neuen Bundestages: / Schwieriges Parlament ...
Von Lothar Leuschen Der Auftakt ist schon nicht gelungen gewesen. Statt eine möglichst verbindende Rede zu halten, erging sich Alterspräsident Gregor Gysi darin, die Parteiprogrammatik der Linken abzuspulen inklusive der Aufforderung, das Gespräch mit Russland zu suchen. Dass die Abgeordneten de
Kommentar: Die USA sind verloren / zu Trump und den Folgen ...
Von Lothar Leuschen Die Ereignisse überschlagen sich. Nur wenige Stunden, nachdem die USA angekündigt hat, die Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskampf gegen Russland abzubrechen, kommt ebenso aufgeschreckt wie unausgegoren aus der Union in Deutschland der Ruf nach Rückkehr zur allgemein
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Zeitung
Rheinische Post: Freundschaft von unten = Von Matthias Beermann ...
Man hat die deutsch-französische Partnerschaft, die vor 50 Jahren im Pariser Elysée-Palast feierlich besiegelt wurde, immer gerne mit einer Ehe verglichen. Man hätte der Ehrlichkeit halber hinzufügen sollen, dass es keine Liebesheirat war. Und heute wirken Angela Merkel und François Hollande
Rheinische Post: Die Kirche, ihreÄrzte und ein Mensch in Not = Von Reinhold Michels ...
Der katholischen Weltkirche flicken manche gerne am Zeug. Nicht selten sind die Wonnen der Empörung von Kirchengegnern gewaltiger als die Anlässe ihres Furors. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kirche nicht selten berechtigte Kritik herausfordert. Die Kirche mag sich als unbezwingbare S
Mitteldeutsche Zeitung: zu Durchfallerquote bei Fahrprüfungen ...
Dass in Sachsen-Anhalt der Anteil der Durchfaller besonders hoch ist, liefert seit Jahren Gesprächsstoff. Eifrig wird Schuld zugewiesen. Die Fahrschüler seien zu faul, sagen Fahrlehrer. Die Fahrlehrer seien pädagogische Nieten, sagt der Autoclub ACE. Dass es noch andere Ursachen gibt, legt n
Mitteldeutsche Zeitung: zu Obama ...
Kampf gegen den Klimawandel, Gleichberechtigung für Homosexuelle, ein neues Einwanderungsrecht, schärfere Waffengesetze, ein Ende der kriegerischen Außenpolitik - das sind die Ziele, die Obama erreichen will. Das ist alles richtig, das ist alles gut - und wäre Obama der Regierungschef eines




