Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel
ID: 801727
eine Blamage. Sein Tunnelblick war im Wahlkampf allein auf die
Siedlerlobby fixiert. Als wenn in Israel eine politische Mitte gar
nicht mehr existiere und man getrost die Proteste gegen zu hohe
Lebenskosten und ungleiche Lastenverteilung beim Wehrdienst vergessen
könne. Das hat ihn eine Menge Stimmen gekostet. Die
nationalreligiösen Eiferer vermochte Netanjahu nicht einzufangen. Die
bevorzugten die Ultrarechten um Naftali Bennett, der ohne Wenn und
Aber einen Palästinenser-Staat ablehnt. Und die erschrockenen Bürger
im Zentrum votierten bei derart nationalistischen Tönen lieber für
einen, der schon früher im Fernsehen vernünftig und moderat klang,
jedenfalls nie radikal: den Ex-Moderator Jair Lapid.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.01.2013 - 19:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 801727
Anzahl Zeichen: 971
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 186 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




