Future Report: Bis 2020 wird zwei Drittel der Weltbevölkerung online sein
ID: 802213
zunehmende Nutzung von Technologien und eine Verlagerung der
ökonomischen Macht nach Asien sind wichtige Trends, denen sich in
Europa agierende Firmen stellen müssen. Allein die Zahl der
Internetnutzer wird sich innerhalb der nächsten acht Jahre mehr als
verdoppeln und auf mehr als fünf Milliarden ansteigen. Die Steria
Gruppe hat in Zusammenarbeit mit Global Futures and Foresight (GFF)
die zwölf wichtigsten Zukunftstrends untersucht. "The Future Report
2012" liefert einen umfangreichen Überblick der Megatrends und gibt
Anhaltspunkte, wie sich die Trends auf Unternehmen und öffentliche
Verwaltung auswirken.
In den kommenden 40 Jahren wird die Weltbevölkerung um mehr als
zwei Milliarden Menschen ansteigen. Dieses Wachstum bezieht sich
jedoch nicht auf Europa und Nordamerika. Bis 2025 werden 20 der 50
weltgrößten Städte in Asien sein, auch die ökonomische Macht wird
sich in Länder wie China und Indien verlagern. Doch nicht nur in
Asien strömen immer mehr Menschen in die Städte, auch in Europa
werden zunehmend Investitionen in städtische Infrastrukturen wie
Müllbeseitigung und Wasserversorgung nötig. Die dramatischste
Entwicklung ist die der endlichen Ressourcen und des steigenden
Energieverbrauchs. In Zukunft müssen wir deutlich effizienter werden:
Recycling und Energieeinsparungen sowie der zunehmende Verkehr in
Städten werden große Themen.
Daneben wird die stark alternde Bevölkerung für große
Veränderungen sorgen. Aufgrund der sinkenden Anzahl an Menschen im
arbeitsfähigen Alter werden immer mehr Dienstleistungen online
angeboten. Speziell die öffentlichen Verwaltungen in Europa werden
gezwungen sein, bestimmte Leistungen nicht mehr vor Ort, sondern
elektronisch zu erbringen. Ältere sowie Frauen werden zudem noch
stärker für den Arbeitsmarkt gebraucht.
"Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Trends
auseinandersetzen und rechtzeitig ihre Geschäftsmodelle hinterfragen
und anpassen, erhöhen ihre Chance, in den sich schnell verändernden
Märkten auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können" sagt
Michael Hagedorn, Senior Executive Manager bei Steria Mummert
Consulting. Tragweite und Geschwindigkeit, mit der innovative
Geschäftsmodelle bereits heute die Unternehmenslandschaft verändern,
sind enorm. Auch die Arbeitswelt wird sich künftig stark verändern.
Dabei haben insbesondere technologische Entwicklungen einen großen
Einfluss. "Es wird beispielsweise darauf ankommen, Produkte je nach
Bedarfslage und Infrastruktursituation der Kunden über mobile oder
stationäre Kanäle anzubieten. Unternehmen, die heute schon auf diese
flexiblen Prozesse und beweglichen Strukturen setzen, werden dies zu
ihrem Vorteil nutzen können", sagt Michael Hagedorn.
Hintergrundinformationen
Die von Global Futures and Foresight (GFF) im Auftrag von Steria
durchgeführte Untersuchung "The Future Report 2012" bietet einen
Überblick über relevante Zukunftstrends. Der Report trägt mehr als
180 Quellen zusammen und lässt Geschäftsführer globaler Unternehmen
zu Wort kommen.
Link zum Download der Untersuchung: http://bit.ly/SVUgXY
Pressekontakt:
Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de
Faktenkontor
Jörg Forthmann
Tel.: +49 (0) 40 253 185-111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
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Datum: 24.01.2013 - 12:54 Uhr
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