Von der DDR ins Abseits gedrängt
Der Fußballtrainer Jörg Berger konnte in der DDR Karriere machen – und doch nicht verzeihen.
Das Nachrichtenportal www.news.de nähert sich in seinem Dossier „Wieder vereint“ den Schicksalen der deutsch-deutschen Teilung. Aus ganz unterschiedlichen und ungewöhnlichen Perspektiven werden herausragende Ereignisse aber auch kleine Geschichten in den historischen Kontext eingeordnet. Der ehemalige Fußballtrainer und heutige Fußball-Experte des Fernsehsenders Premiere war in der DDR erfolgreich, angesehen und sogar privilegiert – doch als die Stasi Einfluss auf sein Privatleben nehmen wollte, brach er mit dem System und floh in den Westen. Seinen Sohn ließ er zurück. 10 Jahre lang konnte er seinen Sohn nicht sehen – erst kurz vor der Wende fand in Prag ein Wiedersehen statt.
Auch heute noch, zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, ist es für den heute als TV-Moderator tätigen Berger erschreckend, wie schnell sich die Mitarbeiter der Stasi wandeln konnten. Er zeigt sich schockiert darüber, wie schnell sich ehemalige offizielle und inoffizielle Spitzel wieder in Position bringen konnten. Für Berger ist die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit bei weitem zu oberflächlich geblieben – nicht nur im Fußball.
http://www.news.de/sport/1216791337857/ich-konnte-mich-nicht-frei-fuehlen.html
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Datum: 26.03.2009 - 15:38 Uhr
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