Verwaltungsgerichtsurteil widerspricht Rechtsauffassung des Innenministeriums
ID: 80367
Verwaltungsgerichtsurteil widerspricht Rechtsauffassung des Innenministeriums
"Durch das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts wird die Neuregelung des Erwerbs von Sprachkenntnissen vor der Einreise im Rahmen des Ehegattennachzugs ad absurdum geführt. Ein türkischer Staatsangehöriger muss beim Grenzübertritt lediglich Dokumente mit sich führen, aus denen sich ergibt, dass er nicht nur einen Besuchsaufenthalt plant, sondern der vorrangige Zweck der Einreise die Inanspruchnahme von Dienstleistungen ist, wozu letztlich auch der Erwerb von Sprachkenntnissen bei entsprechenden Sprachkursanbietern gehört.
Die Bundesregierung muss jetzt endlich der Rechtsauffassung der Experten folgen und eine zügige Umsetzung des Soysal-Urteils nicht nach dem Motto, dass 'nicht sein kann, was nicht sein darf', verschleppen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.03.2009 - 15:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 80367
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 429 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Verwaltungsgerichtsurteil widerspricht Rechtsauffassung des Innenministeriums"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Endlich kein unkontrolliertes Nachspionieren per Handy mehr ...
Anlaesslich der 2.-3. Lesung des Ersten Gesetzes zur Aenderung des Telekommunikationsgesetzes erklaert der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Manfred Zoellmer: Die neue Regelung des Gesetzes zur Aenderung des Te
Testkäufer eignen sich nicht als Testballon für einen Gesundheitsminister ...
Problem des zunehmenden exzessiven Alkoholkonsums bei Jugendlichen muss ernst genommen werden. Und es ist immer wieder festzustellen, dass oft dort, wo Alkohol verkauft wird, der Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz als Kavaliersdelikt behandelt wird. Hier sind verstärkte Kontrollen von Nöten. Te
Potsdamer beste Forschungsfragen gekürt: ...
Woher kommt der Wind? und Bedeutet der Klimawandel das Ende der Menschheit? sind die beiden Fragen, die von den Pressereferenten der wissenschaftlichen Einrichtungen in und um Potsdam als die beiden spannendsten Potsdamer Forschungsfragen gekürt wurden. Diese beiden Fragen nehmen nun am Wettb
Zukunftsfonds statt Abwrackprämie ...
"Mit der Abwrackprämie hat die Bundesregierung der Automobilindustrie einen Tropf gelegt, den sie jetzt nicht einfach entfernen kann, ohne den Patienten zu gefährden. Hier rächt sich, dass Merkel und Co. keinerlei nachhaltige Maßnahmen ergriffen haben, um einen grundlegenden Strukturwandel




