Staatssekretär Dr. Schäffer: Eine optimale Teilhabe für Menschen mit Behinderungen
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Staatssekretär Dr. Schäffer: Eine optimale Teilhabe für Menschen mit Behinderungen
Inklusionstour in das Augusta-Hardt-Heim in Remscheid
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Sozialministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, hat heute im Rahmen der Inklusionstour des NRW-Sozialministeriums das Augusta-Hardt-Heim in Remscheid besucht. Zusammen mit Akteuren aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens will die diakonische Einrichtung die Inklusion behinderter Menschen sowie darüber hinaus die Lebensbedingungen für alle Bewohner im Quartier verbessern.
Ein Kernbereich des Augusta-Hardt-Heims ist das ambulante und stationäre Wohnen für Menschen mit psychischen Behinderungen. Stationär werden 60 Personen im Rahmen des selbstständigen Wohnens betreut. Weitere 90 Menschen erhalten in ihrem Zuhause ambulante Unterstützung. Auch gibt es dort eine Beratungsstelle für Bürger in psychisch belastenden Lebenssituationen.
"Die Verwirklichung von Inklusion ist eine große Herausforderung für uns alle. Sie kann nur gelingen, wenn wir mit den Menschen mit Behinderungen auf Augenhöhe reden. Wir müssen das Prinzip einer inklusiven Gesellschaft vor Ort mit Leben füllen. Dies schaffen wir nur gemeinsam mit allen Beteiligten", sagte Staatssekretär Dr. Schäffer während seiner Visite im Augusta-Hardt-Heim.
Der Staatssekretär warb auf seiner Remscheider Tourstation für den Aktionsplan "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv", den die Landesregierung im vergangenen Jahr vorgelegt hatte. In dem Aktionsplan sind mehr als 100 Maßnahmen gebündelt, mit denen die UN-Behindertenrechts-konvention umgesetzt werden soll. Die zentralen Ziele: Jeder Mensch soll vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilnehmen können - und zwar unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, seiner ethnischen wie sozialen Herkunft, seines Geschlechts oder seines Alters.
"Wir brauchen eine gänzlich neue Kultur inklusiven Denkens und Handelns, damit noch bestehende Barrieren in den Köpfen beseitigt werden können", betonte der Staatssekretär.
In Nordrhein-Westfalen leben rund 2,6 Millionen Menschen mit Behinderungen. Weitere Schwerpunkte der Inklusionstour sind neben Wohnen unter anderem Barrierefreiheit, die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt und selbstbestimmtes Leben.
Im Rahmen ihrer Inklusionstour suchen Sozialminister Guntram Schneider und Staatssekretär Dr. Schäffer in den nächsten Monaten weitere Einrichtungen, Betriebe und Projekte auf, die ihre Arbeit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen widmen und sich besonders für Inklusion engagieren.
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Datum: 30.01.2013 - 12:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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