Neue OZ: Kommentar zu Tourismus / TUI
ID: 811581
Rezession in Europa und wachsende Reiselust: Passt das zusammen?
Für die führenden Touristikunternehmen Thomas Cook und TUI erübrigt
sich diese Frage. Ihre Buchungszahlen für den Sommer 2013 übertreffen
deutlich die Erwartungen. Aber warum?
Zum einen sind es die stabilen Märkte, aus denen Reise-Riesen ihre
Kunden gewinnen. Skandinavien und Deutschland sind von der Krise in
Europa, neben einigen anderen Nachbarstaaten, bislang nur wenig
betroffen. Bei den Briten sieht das schon weniger gut aus. Doch
anders als Griechen, Spanier oder Portugiesen können sich viele
Nordeuropäer noch Urlaub im Ausland leisten. Hinzu kommt: Für
Schweden und Norweger hat sich der Wechselkurs ihrer Währung im
vergangenen Jahr zu ihren Gunsten verändert. Sie bekommen in den
Ferien an Europas Mittelmeerstränden mehr für ihre Kronen. Darüber
hinaus sind in Zielländern wie Griechenland oder Portugal die Preise
für Touristik-Dienstleistungen gesunken. Zudem setzt der Trend zur
Billigfliegerei alle Anbieter unter Druck.
Ein Faktor aber, der für das Buchungsverhalten von Urlaubern eine
viel größere Rolle spielt, kommt in den Überlegungen mancher Ökonomen
gar nicht vor: das Wetter. Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als
Deutschland zuletzt einen Super-Sommer erlebte? Das war 2003, also
vor einem Jahrzehnt. Und wenn die Ferien wie 2011 und 2012 für viele
ins Wasser fallen, wächst schlicht die Sehnsucht nach Sonne.
Norbert Meyer
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 811581
Anzahl Zeichen: 1778
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 188 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Tourismus / TUI"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Daimler ...
Ehrgeizig Wer sich keine Ziele setzt, hat schon verloren. Diesen Satz kennen alle Schüler höherer Klassen, und er gilt erst recht für Konzernlenker wie Dieter Zetsche. Seit 2006 führt er den Autobauer Daimler, steuerte ihn durch schweres Fahrwasser und schaut jetzt ehrgeizig nach vorn: Bi
Schwäbische Zeitung: Zetsches Erblast - Kommentar ...
Dieter Zetsche hat gestern alle Kritiker Lügen gestraft, die ihm Selbstzufriedenheit und Realitätsverlust vorwerfen. Wenn ein Konzernchef öffentlich von "Verbesserungspotenzial" und "Gegenmaßnahmen" spricht, so heißt das übersetzt: Es ist ernst, wir müssen handeln! Die
Weser-Kurier: Kommentar zur Daimler-Jahresbilanz ...
Schon im Vorfeld waren die Erwartungen scheibchenweise nach unten geschraubt worden. 2012 wurde als "Übergangsjahr" angekündigt und lief vor allem in der zweiten Hälfte dann noch schlechter als erwartet. Erholung ist frühestens im zweiten Halbjahr 2013 in Sicht. Richtig gut soll es
Börsen-Zeitung: Draghis Warnschuss, Kommentar zur EZB von Georg Blaha ...
Die verbale Intervention hat es in sich gehabt: Um gute 2 US-Cent auf 1,3369 Dollar rauschte der Euro nach der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) nach unten. Notenbankchef Mario Draghi brach mit der vermeintlich noblen Tradition seiner Institution, Wechselkursentwicklungen nicht




