Medikamente mit Johanniskraut ab April teilweise rezeptpflichtig
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Medikamente mit Johanniskraut ab April teilweise rezeptpflichtig
„Der Apotheker wird beim Verdacht auf eine nicht diagnostizierte Depression den Patienten auch in Zukunft an einen Arzt verweisen“, so Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. Die antidepressive Wirkung von Johanniskraut-Extrakten setzt verzögert und nur bei regelmäßiger Anwendung ein. Pro Tag sollten 600 bis 900 Milligramm eines standardisierten Extraktes eingenommen werden. Schulz: „In Drogerien und Supermärkten gibt es freiverkäufliche Johanniskraut-Präparate, die nur sehr geringe Mengen Wirkstoff enthalten. Ich rate von einer Einnahme dieser nicht-apothekenpflichtigen Johanniskraut-Präparate ab, da sie erheblich unterdosiert sind.“
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Datum: 31.03.2009 - 18:21 Uhr
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