Stuttgarter Zeitung: Bischof Fürst fordert mehr Barmherzigkeit gegenüber Geschiedenen

Stuttgarter Zeitung: Bischof Fürst fordert mehr Barmherzigkeit gegenüber Geschiedenen

ID: 813957
(ots) - Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart,
Gebhard Fürst, wünscht sich einen anderen Umgang der katholischen
Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen. Die Kirche müsse sich
hier barmherziger zeigen, sagte Fürst der "Stuttgarter Zeitung"
(Mittwochausgabe). Der Rottenburger Oberhirte sieht die katholische
Kirche in Deutschland "in Bedrängnis" und spricht sich angesichts
dessen für weitere Reformen aus. Die Erneuerungsphase, in der sich
die Kirche befinde, müsse durchgehalten werden, auch wenn der Prozess
"da und dort" stocke.

"Ich meine, dass wir auch in schwierigen Situationen innerhalb der
Kirche Antworten finden müssen. Das erwartet auch die Gesellschaft
von uns", fügte Fürst hinzu. Die katholische Kirche müsse etwa bei
den Themen Ökumene und Frauenförderung weitere Schritte tun. "Es gibt
bei mir in der Diözese viele Frauen in Führungspositionen, und ich
möchte das weiter fördern", sagte Fürst. Er wisse, dass es in diesem
Punkt von der Weltkirche her Grenzen gebe, etwa beim Diakonat der
Frau. Da könne man "im Augenblick" nichts tun. "Aber dass wir Frauen
stärker Mitverantwortung übertragen, etwa als Gemeinde- und
Pastoralreferentinnen, das müssen wir angehen."

Fürst, der auch Medienbischof der Deutschen Bischofskonferenz ist,
sprach sich für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit aus. Die Kirche
müsse offensiver ihre Stärken benennen, etwa im sozialen Bereich.
"Wir tun einen großen Dienst an der Gesellschaft - der wird zu wenig
wahrgenommen. Das gilt auch für den kulturellen Bereich, für unsere
Bildungseinrichtungen", so der Rottenburger Oberhirte.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Saarbrücker Zeitung: FDP-Familienpolitikerin Gruß verteidigt Überprüfung des Betreuungsgeldes Bundesparteitag der NEIN!-Idee am 10. März in Hannover
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.02.2013 - 05:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 813957
Anzahl Zeichen: 1967

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Bischof Fürst fordert mehr Barmherzigkeit gegenüber Geschiedenen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Saarbrücker Zeitung: FDP-Familienpolitikerin Gruß verteidigt Überprüfung des Betreuungsgeldes ...
Die familienpolitische Sprecherin der FDP, Miriam Gruß, hat den Plan ihrer Partei verteidigt, das umstrittene Betreuungsgeld nach der Bundestagswahl wieder auf den Prüfstand zu stellen. Gruß sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch): "Es darf hier keine heilige Kuh geben.&quo

Neue Westfälische (Bielefeld): Kirchenkritiker Drewermann: Kirchenvertreter in Afrika oder Amerika noch konservativer als in Europa ...
Der Paderborner Kirchenkritiker Eugen Drewermann (72) wünscht dem scheidenden Papst Benedikt XVI., dass er noch "viele Jahre in Ruhe und Frieden genießen" kann. Er habe große Zweifel, ob nun in der katholischen Kirche eine neue Nachdenklichkeit über den Papst und dessen Amt einsetzt,

Badische Neueste Nachrichten: Zwiespältig ...
Die Frage wird seit Jahren wie in einer Endlosschleife immer wieder gestellt. Hat sich der Anwalt Gregor Gysi in der DDR enger mit der Stasi eingelassen, als für einen Verteidiger in einem System unvermeidlich war, das politische Verfolgung auch in der Form von Strafprozessen betrieb? Für die er

Badische Neueste Nachrichten: Vorsichtige Aufhellung ...
Auch Kanzlerinnen können irren. Angela Merkels düstere Prognose, die deutsche Wirtschaft werde sich 2013 noch schwerer tun als 2012, ist nur wenige Wochen nach ihrer Neujahrsansprache schon widerlegt. Mit einem Wachstum von 0,7 Prozent kalkuliert der Industrie- und Handelskammertag bisher zwar


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z