Frankfurter Rundschau: Zur europäisch-amerikanischen Wirtschaftspolitik:
ID: 815531
die nächsten Jahrzehnte der Weltwirtschaft bestimmen wird. Der auf
bizarre Weise mit kommunistischen Parolen verbrämte Turbokapitalismus
chinesischer Prägung, der auf die Würde von Mensch und Natur keine
Rücksicht nimmt? Der mit demokratischen Parolen verbrämte, aber
autokratisch gelenkte Raubtierkapitalismus, wie man ihn in Russland
und anderen asiatischen und arabischen Ländern kennt? Es ist gut,
wenn die USA und Europa sich nicht nur politisch verbünden, sondern
der Welt auch mit ihrer gesammelten ökonomischen Stärke die Kraft
demokratischer Gesellschaften demonstrieren. Mit ihrem Anteil von
fast 50 Prozent an der weltweiten Wirtschaftsleistung verfügen die
USA und Europa über die kritische Masse, Standards zu setzen.
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Kira Frenk
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Datum: 14.02.2013 - 16:47 Uhr
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